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Dritter Teil. Komposition.
aus der Dürre der späteren schriftlichen Aufsätze sind die Folgeneines solchen unnatürlichen Verfahrens zu erkennen.
329. Welche Stufen der zweiten Art von Erzählungen sindanznerkennen?
Zuvörderst dieselben vier, welche wir (s. Fr. 317—321)bei der ersten Art fanden, denn dieselben ergaben sich ausder allgemeinen Form der Erzählung, worin eben zwischenbeiden Arten kein wesentlicher Unterschied sich findet. Außer-dem bieten sich uns aber hier, wo nicht allein die Bildungder Form, sondern auch die Auffindung des Stoffes demSchüler gänzlich überlassen werden kann, noch verschiedeneStufen dar.
339. Welche fünfte Stufe finden wir?
Anschließend an Fr. 321 ist hier die Aufgabe zu nennen:„Erzähle dieses oder jenes Faktum in der Art, wie du eserlebtest!"
331. Wie verhält sich diese fünfte Stufe zu den vorher-gehenden und nachfolgenden?
Sie gehört, was die Auffindung des allgemeinen Stoffesbetrifft, zu den vorhergehenden, bildet aber den natürlichenUebcrgang zu den nachfolgenden.
332. Welche Aufgabe kann als die sechste Stufe genannt werden?
„Erzähle eine Geschichte, in welcher sich die Wahrheit
dieses oder jenes Sprichworts oder Denkspruchs zeigt!"
333. Weshalb wird die Aufforderung zur völlig eigenenBildung einer Erzählung in solcher Beschränkung gegeben?
Weil dieselbe erstens dem Schüler dadurch erleichtertwird, indem die allgemeine Aufforderung: „Erzähle eineGeschichte!" ihn ohne allen Fingerzeig über das Was? undWie? läßt; und zweitens dieselbe regelt, indem es demSchüler zum Bewußtsein gebracht wird, daß auch eine Er-zählung gleich jedem anderen schriftlichen Aufsatze, um zugelingen, eines bestimmten Charakters bedarf.