Einleitung.
öegriff.
1. Was ist ein „schriftlicher Aussatz"?
Jede, mit Hilfe der Schrift zu einem bestimmten Zweckeabgefaßte, ausführlichere Darstellung eines Gedankens nennenwir einen „schriftlichen Aufsatz".
2. Wie heißt der durch einen schriftlichen Aufsatz dargestellteGedanke?
Wir nennen den in einem Aufsatze dargestellten Gedanken„das Thema" desselben (s. Fr. 7).
3. Wie verhalten sich ein „schriftlicher Aussatz" und eine„mündliche Rede" zu einander?
In derselben Weife, wie die Schrift sich verhält zu derSprache, also wie die Kunst zu der Natur (Mchelsen,„Katechismus der Sprachlehre", Fr. 21—28, 607—646).
4. Welche erste und allgemeinste Regel für die Ausarbeitungeines schriftlichen Aufsatzes ergiebt sich daraus?
Die Regel, daß man in derselben Weise einen Gedankenschriftlich darstellen müsse, in welcher man, wenn solches dieAufgabe wäre, mündlich über ihn reden würde. Es ist dieszwar eine Regel, welche in dieser Allgemeinheit zur Aus-