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Katechismus der praktischen Kindergärtnerei
Entstehung
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Aeußere Einrichtung des Kindergartens.

hoch, der Sitz 28 om breit und mit schrägen Lehnen in der Höheder Tafeln versehen. Die Kinder sitzen an beiden Seiten derTafel einander gegenüber, so daß jedes Kind 50 om ins GeviertFlächenraum aus der Tafeldeckc zu beanspruchen hat. Die Platz-grenzen sind durch (rothe) Linien zu bezeichnen: auch ist es ausGründen der Aesthetik gut, wenn Tafeln und Bänke (grün oderockerbraun) gefirnißt, oder lackirt sind. Bei der Beschäftigung»stehen die Tafeln so, daß die Kindergärtnerin bequem an jedenPlatz gelangen kann.

17. Was ist von der Wandtafel z» sagen?

Sie dient zum (Netz-)Zeichnen und ist deshalb mit einemrothen Liniennetze von 5 om Weite zu beziehen. 1 m insGeviert wären ungefähr ihre Dimensionen.

18. Was ist über die Schränke zu sagen?

Diese dienen zur Aufbewahrung der Spiel- und Beschäs-tigungsmittel und der angefangenen oder fertigen Arbeiten derKinder. Deshalb ist es zweckmäßig, wenn sie am obern TheileGlasfenster haben. Man stellt sie in die Ecken, oder so, daß siebezüglich des Raumes und Lichtes nicht stören.

19. Welche Geräthe sind. im Garten nöthig?

Eine Schaukel, kleine Schubkarren und Radeberren, Gieß-kannen, Rechen, Spaten, Hacken, Schaufeln und in den LaubenTische und Bänke.

Äriller Mschnitt.

D i K i n d e r.

20. Welche Kinder nimmt der Kindergarten auf?

Ohne Ausnahme die Kinder aller Stände und beiderlei Ge-schlechts vom 3. bis zum 7. Jahre, insofern sie nicht wegen Un-reinlichkeit, ansteckender Krankheiten, häßlicher Redensarten rc.Bedenken erregen.