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Katechismus der praktischen Kindergärtnerei
Entstehung
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Das Local. Die Gerathschaflen.

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zubringen. Die Wände werden mit Arbeitsmustern und Bilder-tafeln geschmackvoll dccorirt. Das Arbeitszimmer steht durch eineThür mit dem Bewegungssaal und dieser ebenso mit dem Gartenin Verbindung.

13. Wie ist der Garten einzurichten?

Der Garten ist einzutheilen in n) einen Sandplatz miteinem Zeltdache im Sommer zu den Bewegungsspielen; b) einenGrasplatz mit schattigen Obst- und anderen Bäumen undSträuchen? zu den nichtkreisförmigen Bewegungsspielen; a) einenBlumen- und Fruchtgarten, in welchem zur Anschauungund Belehrung der Kinder alle einheimischen Blnmen-, Gemüse-und'Gctrcidearten rc. repräsentativ gezogen werden; cl) einenArbcitsgarten mit kleinen Bcctchen, von denen jedes Kindeins zur Bearbeitung und Pflege erhält. Trockene Sandwegeüberallhin und große Lauben sind wesentliche Erfordernisse.

14. Was ist bei der Wahl des Locals zn beobachte»?

Daß dasselbe den Wohnungen der Kinder nicht zu fern liege,

damit sie den Hin- und Herweg leicht allein machen können, unddaß die Zimmer zu ebener Erde sich befinden, damit das in derMenge leicht gefährliche Treppensteigen vermieden wird. Auch istein besonderer Augenmerk auf die Aborte zu richten, daß diesenicht zu entfernt und doch auch wieder nicht zu nahe liegen, unddaß namentlich ihre innere Einrichtung kleinen Kindern ange-messen ist.

Zweiter Abschnitt.

Die Geriithschaften.

15. Welche Geräthe sind im Arbeitszimmer nöthig?Subsellien. eine Wandtafel und ein oder einige

Schränke.

16. Wie müssen die Subsellien beschaffen sein?

Die länglichen Tafeln sind 5053 am hoch, 7 0 am breitund liegen die Deckblätter horizontal. Die Bänkchen sind 28 am