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Einleitung.
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1. Was ist der Kindergarten?
Der Kindergarten ist eine Erziehungsanstalt, welche Kindervom 3. bis zum 7. Jahre nicht nur in Aufsicht nimmt, sondernauch ihnen eine ihren: Wesen entsprechende Thätigkeit giebt, ihrenKörper kräftigt, ihre Sinne übt und den erwachenden Geist be-schäftigt, sie sinnig mit Natur und Mensckenwclt bekannt macht,besonders auch Herz und Gemüth richtig leitet und zum Urgrundalles Lebens, zur Einigkeit mit sich führt.
2. Welche Stellung nimmt der Kindergarten zu Haus undSchule ein?
Er steht als Vermittelungsglied zwischen beiden, indem erdie große Kluft ausfüllt, welche die Schule von der Familietrennt.
3. Inwiefern thut er das?
Insofern er die aus mancherlei Verhältnissen und Umständenunzureichende Hauserziehung durch gemeinsame Spiele und Be-schäftigungen ergänzt und durch eine Harnionische Entwickelungaller Körper- und Geisteskräfte die Kinder auf die Lernschulevorbereitet.
4. Gegen welche falsche Deutungen muß sich der Kindergartenverwahren?
Einmal, daß er die elterliche Erziehung überflüssig machen,und zweitens, daß er in die Rechte und Pflichten der Schule ein-greifen wolle.
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