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Einleitung.
Die Fröbel-Jdee ist wacker und glücklich weiter geführt wordendurch praktische Schulmänner, wie, außer den oben genannten,durch Dr. Karl Schmidt (gest. als Schulrath in Gotha den8. November 1864), Director Aug. Köhler und I)r. Weberin Gotha, Friedr. Seidel und Franz Schmidt in Wei-mar, Pfarrer G. Steinacker in Buttclstedt, H. Gold-ammer und Dr. E. Pappenheim in Berlin, Dr. E. Thielin Breslau; — durch Männer der Wissenschaft, wie ProfessorDr. Bock in Leipzig (gest. den 19. Februar 1874); — durcheinflußreiche Beamte, wie Bezirksgerichtsrath v. Dobeneck inHof; — durch Frauen, welche sich dem Erzieherberufe widmeten,wie Frl. Angelika Hartmann in Käthen und viele Andere.
Die Zahl der Kindergärten ist gegenwärtig groß. In Oester-reich sind sie feit 1873 staatlich eingeführt, eine Errungen-schaft, die angestrebt wurde durch den seit 1857 bestehenden„Allgemeinen Fröbelvcrein " (Gotha-Weimar) und nach welcherauch für alle Staaten mit vereinten Kräften gestrebt wirddurch den im Jahre 1873 in Nordhausen gegründeten „Verbandder deutschen Fröbelvereine" (Vorort für 1874 bis 1875Weimar-Gotha).
Auch besteht für die Fröbcl'sche Pädagogik seit 1860 ein be-sonderes Fachblatt in der Zeitschrift „Kindergarten rc.", heraus-gegeben von A. Köhler, Fr. Schmidt und Fr. Seidel(Weimar, H. Böhlau).
Als hervorragende Schriften der Fröbel-Pädagogik neuerer Zeitsind zu bezeichnen:
Dr. Wichard Lange, „Fr. Fröbels gesammelte Werke".Berlin, Enslin.
A. Köhler, „Die Praxis des Kindergartens". 3 Bände.Weimar, Böhlau.
-, „Der Kindergarten in seinem Wesen". Ebendaselbst.
-, „Die Bewegungsspiele des Kindergartens". Eben-daselbst.
H. Goldammer, „Der Kindergarten". Berlin, Habel.