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diese aus Himmerode übersandt worden, dessen Abt Matthias Nisaeuser den 2. Teil der Ausgabe zugeeignet hatte und nun auch den 4. Teilwidmete. Der Text (= Nr. 20) findet sich heute nur in den Hand-schriften M 2 und T 1 ; die Himmeroder Handschrift scheint ebenfallsverloren.
Diejenigen zeitgenössischen Erzählungen aus den Homilien, diesich nicht auch im Dialogus miraculorum finden, hat Schön bacha. a. O. I, 69—92 mit Benutzung der Handschriften GLM 4 neu her-ausgegeben.
Während der Korrektur kann noch eine bisher übersehene Hand-schrift des Caesarius nachgetragen werden, die 1910 vom Britischen Mu-seum inLondon erworben worden ist, Äddit. 38004, einst im Jakobs-kloster bei Mainz ('in Monte Specioso') F. XVII, später im Besitz desMarburger Professors Leander van Ess (f 1847) Nr. 66, dann von SirThomas Phillipps in Middlehill und Cheltenham Nr. 451, Pergament,15. Jahrhundert, 2 und 171 Blätter. Nach dem Catalogue of additionsto the manuscripts in the British Museum in the years 1906—1910,London 1912, S. 201 f., enthält sie zuerst die Schlußverse der Kindheits-homilien (Nr. 16) 'Hie lege tu qui vis' (oben S. 18); es folgen dann die'Omelie dominicales per circulum anni' (Nr. 18) in der Weise, daß nachdem Prolog 'Botrus Cipri'(oben S. 18 f.) die sieben letzten Homilien,die Adventshomilien (Coppenstein III, 159—190), den übrigen vorauf-gehen — die Anordnung ist also der von M 3 (s. S. 48) ähnlich. Diese(oder eine verwandte) Handschrift befand sich schon 1444 im Jakobs-kloster: 'Aliud (volumen) in quo continentur omelie Cesarii monachi detempore tantum per totum annum', außerdem seine verschollene SchriftNr. 26 (oben S. 6; vgl. S. 25): 'Codex unus in quo Expositiones psalmo-rum de beata virgine Cesarii'; s. Fritz Schillmann, Wolfgang Treflerund die Bibliothek des Jakobsklosters zu Mainz = Beihefte zum Zentral-blatt für Bibliothekswesen 43, Leipzig 1913, S. 28. Wolfgang Trefler,der Bibliothekar des Klosters (f 1521), verzeichnet außerdem 1512 alsSchriften des Caesarius (eb. S. 78) 'De transfiguracione Domini' (Nr. 22,oben S. 22 f.) mit der Widmung 'Henrico' wie in T 2 M 1 und 'Omeliasde sanetis' mit dem Anfang 'Dominus ac salvator noster Jesus', die ichnicht nachweisen kann (der Anfang begegnet in Homilie 56 von Nr. 18,Coppenstein III, 141 [richtig 143]).
Die folgenden Auszüge gehen überall auf die angegebenen hand-schriftlichen Grundlagen zurück. Besonderes Gewicht ist auf denNachweis der Quellen und auch von Parallelen gelegt. Wo Caesariussich an eine Vorlage (mitunter eine ältere eigene Schrift) nicht nurdem Sinne nach anlehnt, sondern sie mehr oder weniger wörtlich aus-schreibt, sind die Entlehnungen durch kleineren Druck gekennzeichnet.