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14 (1847) Sueven bis Viterbo
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2 Suez Suffolk

Mir's Sohn, Eborich, von seinem Schwager Andeca gestürzt worden war, zog Leovigild gegenLetzter» und vereinte nach seiner Besiegung 585 das suevische Reich mit dem westgothischen.In Deutschland hat sich der Name Sueven in dem der Schwaben (s. d.) erhalten, derNachkommen eines Stammes, der den Alemannen (s. d.) verbündet, nach demJ. 43t»unter dem Namen Sueven oder Suaven östlich von jenen an dem Neckar und der rauhenAlp erscheint, sich dann südlich über den Theil der röm. Provinz Nhäticn, den im Ostender Lech begrenzt, verbreitet und wahrscheinlich von den Juthungen, die vorher als Bundes-genossen der Alemannen genannt werden, nicht verschieden ist. Seit der Mitte des6.Jahrh.erscheint der Name der Sueven oder Schw ab en auch in dem Lande zwischen der Saale,Bode und dem Unterharz, in dem Gau Sucvon; sehr wahrscheinlich ist die Vcrmuthungvon Zeuß, daß diese Schwaben, zum Unterschied von den südlichen Nordschwaben ge-nannt, welche durch die frank. Könige Chlotar und Siegebert um das Z. 568 in jenem vonSachsen (s. d.) verlassenen Lande angesiedelt wurden, dem german. Volke der Varineroder Warner, die schon Tacitus zu den Sueven rechnet, und die ihre alten Sitzei» deinLande an der Havel hatten, angehörten.

Suez, cinekleiue, schlechtgebaute, zu Ägypten gehörige Stadt, ausderLandenge vonSuez, welche, zwischen dem Mittelländischen und Rothen Meere, Asien und Afrika verbindet,an dem nordwestlichsten Meerbusen des Rothen Meeres gelegen, war vormals eine reicheHandelsstadt und die Niederlage ind. und europ. Waaren. Später gerieth die Stadt durchdas Verlassen des Handelswegs von Europa über Ägypten nach Ostindien in gänzlichenVerfall, von dem sie sich erst jetzt wieder durch die Erneuerung jenes Handelswcgs zu erholenanfängt. Trotz ihres schlechten Häsens ist sic daher, weil sie der unumgängliche Punkt ist,über welchen der Verkehr aus Ostindien nach Ägypten und weiter nach Europa gehen muß,schon jetzt von großer Bedeutung, und muß es noch mehr werden, wenn der beabsichtigteKanal von da nach dem Mittelländischen Meere zu Stande kommt.

Suffeten, s. Karthago.

Suffolk, ein engl. Grafen - und Herzogstitel, den verschiedene Häuser führten. Zu-erst besaßen die Cliffords den Grafentitel, die ihn aber gegen die Mitte des I4.Jahrh.verloren. Der Titel gelangte hierauf an die Familie Pole, die von Will. Pole, einem reichenKaufmälin zu Hüll, abstammte. Derselbe lieh dem König Eduard II. oft Geld und wurdedafür 1319 zum köni q l fKcu !ßOA«n > - tza P ol e. der Enkel

des Kaufmanns, war em Günstling Richard's il. und erhielt das Kanzleramt,"sSwie 1385die Würde eines Grafen von S. Die gegen den König verbündeten Lords entsetzten ihnjedoch unter geringen Beschuldigungen l 386 seines Anites und nahmen ihm auch die Güter.Erstarb 1383. Sein Sohn, Michael, Grafvon S., erhielt das eingezogene Ver-mögen theilweise zurück, und starb 1415. Er hinterließ drei Söhne, Mi chael, der 1415 inder Schlacht bei Äzincourt siel; Alexander, der ebenfalls gegen die Franzosen blieb, undWilliam, der den Vater beerbte. William dela Pole, erst Graf, dann Herzogvon S., gelangte am Hofe des schwachen Heinrich VI. zu großem Einfluß. Man schickteihn 1444 nach Frankreich, wo er des Königs Vermählung mit Margarethe von Anjou(s- d.) berichtigen sollte. Um sich bei der Prinzessin und deren Familie in Gunst zu setzen,versprach er in einem geheimen Artikel, die Landschaft Maine, welche die Engländer nochbesetzt hielten, an Karl von Anjou, ^cn Oheim Margarethe's und Günstling des Königsvon Frankreich, abzutreten. Die Rathe Heinrich's VI. bestätigten diesen verräthcrischen Ver-trag, usid S. wurde zum Marquis, bald darauf aber zum Herzog erhoben. Als Margaretheim folgenden Jahre den König heirathete, schloß sich S. mit dem Cardinal von Winchesteran dieselbe an. Die Verbündeten arbeiteten zuvörderst an dem Sturze des ehrenhaftenHerzogs von Elocrster und ließen den Prinzen >447 im Gefängrnß ermorden. Kurz nachdieser Unthat starb Winchester, und S., der Liebhaber der Königin, riß nun ganz die Reichs-verwaltung an sich. Er beleidigte di« Großen, bedrückte das Volk durch Erpressungen underwarb für sich große Neichthümer. Das Unterhaus richtete 1450 eine Klage auf Hoch-verrath gegen ihn, der auch sogleich die Lords bcitraten. Der Hof suchte den Günstling durcheine Verbannung nach Frankreich auf fünf Jahre zu retten. Allein seine Feinde ließen ihman der Küste auflauern und unweit Dover auf einein Nachen am ?. Mai 1450 markervoll