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Eimbeck'sche Hau- mit dem Rathsweinkeller u. s. w. Merkwürdig sind außerdem noch von ,Gebäuden das Baumhaus an derElbe wegen seiner herrlichen Aussicht, der Kaiserhof undKlopstock's Wohnhaus. Die Zahl derBewohncr betrug zu Anfänge des 1.1843mit Ein- >schluß der Vorstädte 120003, wobei sich eine Verminderung von 757 gegen das vorher- !gehende Jahr zeigte. Überhaupt sterben im Durchschnitt jährlich in H. 500 Personen mehr,als Kinder geboren werden; nicktsdestoweniger steigt die Bevölkerung in der Regel vonJahr zu Jahr durch Eingewanberte.
Was die wissenschaftlichen, Kunst- und Untcrrichtsanstalten in H. betrifft, so haben wirzunächst der Sternwarte vor dem altonaer Thore, mit vollständigem astronomischen Appa-rate, zu gedenken und des botanischen Gartens; ferner des neuen Gymnasiums auf dem Dom-platze, einer zwischen Universität und Gymnasium stehenden höhern Lehranstalt, mit Biblio-thek und andern Sammlungen; des Johanneums oder der lat. Schule, 1528 von Bugenha-gen eingeweiht, jetzt theils Gelehrten-, theils Realschule. Nächstdem gibt es zwei Unterrichts-anstalten fürSchulgehülfen; eine öffentliche Schule in jedem derfünfKirchspicle, achtFrei-und Armenschulc», sieben Sonntagsschulen, fünf Warteschulen, eine Schule der deutsch-«- !formirten Gemeinde, eine katholische Schule und mehre israelitische; ferner eine Handels-schule, gestiftet >767 von Büsch (s. d.) und Ebeling (s-d.); eine Navigationsschule, seit1826; eine Bauschule, seit 1818; eine Zeichnenschule und ein pharmazeutisches Lehrinsti- 1tut. Unter den Vereinen für Wissenschaft, Kunst und gemeinnützige Zwecke sind besonders !zu erwähnen die Patriotische Gesellschaft, die 1765 zur Beförderung der Künste und nütz- llichcn Gewerbe gestiftet, im Besitz einer Bibliothek von 40000 Bänden ist, mehre nützlicheStaatsanstalten begründet oder veranlaßt hat und für das Gemeinwohl fortwährend sehrthätig wirkt; die seit 1600 bestehende Gesellschaft zur Verbreitung mathematischer Kennt-niffe; die Gesellschaft der Freunde des vaterländischen Schul - und Erzichungswescns, seit1805, und der Schulwissenschaftliche Verein, seit 1825; der Naturwissenschaftliche Ver- ,ein, seit 1837; der Verein für hamburgische Geschichte, seit 1830; die musikalische Akademie; 'die Liedertafel, seit 1830; der Garten- und Blumenbauverein, seit 1836, und der evange-lische Mifsionsverein, seit 1822. Neben mehren ansehnlichen Privatsammlungen an Bü-chern, Gemälden und andern Kunstwerken heben wir hervor die Stadtbibliothck von 150066Bänden und 5000 Handschriften und die Bibliothek des Commerciums von 30000 Bän-den, Nöding'S Museum, reich an Sehenswürdigkeiten der Kunst und der Natur, und dasCabinet optischer Panoramen von Suhr. Die Stadt hat zwei Theater, das Stadttheater unddas Theater in der Steinstraße; das 1813 geschlossene Apollotheater wird gewöhnlich nur zuConcerten und Maskeraden benutzt. Die bekanntesten unter den in H. erscheinenden Zei-tungen und Zeitschriften sind der „Hamburger Correspondent", die „Neue Hamburger Zei-tung", die „Börsenhalle" und der „Telegraph". Namentlich reich ist die Stadt an mildenStiftungen und wohlthätigen Anstalten und Vereinen, die der Mehmahl nach durch Pri-vatpersonen begründet sind und von solchen verwaltet und durch freiwillige Beiträge unter-halten werden. Dahin gehören das Waisenhaus für 500 Kinder; das Gasthaus, vormalsfür arme Reisende bestimmt, jetzt ein Pflegort für >42 alte Personen; das Hospital zumheiligen Geist, eine der ältesten und reichsten Stiftungen für 156 bejahrte Personen; dasArmenhaus für Seefahrer (Trosthaus), gestiftet > 656; das HoSpital St.-Hiob (Pocken-haus), zum Einkauf für Ehepaare und Einzelne auf Lebenszeit; das St.-Georgshospital ^in der Vorstadt, im 1 .1220 gegründet, ursprünglich eine Pestanstalt; das Magdalenen-stist in der Vorstadt St.-Georg, für gefallene Mädchen, die sich bessern wollen; die Anstaltfür sittlich verwahrlosete Kinder (das rauhe Haus), gestiftet 1833; die Arbcitsanstalt, dieInstitute für weibliche und für männliche Kranke, die Entbindungsanstalt der allgemeinenArmenanstalt, die Heilanstalt für Verkrüppelte nebst orthopädischem Institut, die Taub-stummenanstalt, die beiden Blindenanstalten, das israel. Waiseninstitut, gegründet >766und rcorganisirt 1833, und das von Salem. Heine > 841 gegründete allgemeine israel. Kran-kenhaus; ferner die weiblichen Vereine für Armen- und Krankenpflege, 1832 und >835 lgegründet; die Crcditkasse, seit 1732; eine allgemeine Pensionsanstalt, der Vorschußverein,die Ersparungskasse für Dienstboten, seit 1819, und die allgemeine Sparkasse; die Lebens-versichcrungsanstalt, seit 1835; der Verein für entlassene Sträflinge, seit 1839; der Mä-