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6 (1845) Gebler bis Heilsordnung
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NW -

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Guauo

Guastalla

Guano, s. Koprolithen. i

Guardein, s. Wardein. .. . ^

Guardian, vom ital. giiarckare-, franz. 8-uckor, d. i. Acht geben, heißt in den §ran-ciscanerklöstern der Later su^erior oder Vorsteher. Diese Würde darf statutengemäß einePerson nicht länger als drei Jahre nacheinander an einem und demselben Kloster verwalte».

In England nennt man Guardian Denjenigen, der, während einerVacain,die geistlicheJurisdiction in einer Diöccs verwaltet. In Portugal bezeichnet man mit Guardian ei-nen Unteroffizier der Marine, in der Türkei einen Sklavenaufschcr.

Gnarini (Giovanni Battlsta), ital.Dichter und Schriftsteller, geb. 1537 zu Ferrara, jwar der Enkel des Varinus Guarino (s. d.). Nachdem er zu Pisa und Padua studirt 'und an dem erstern Orte einige Zeit Vorlesungen gehalten hatte, trat er in die Dienste desHerzogs Alfons' kl. von Ferrara, der ihn zum Ritter erhob und als Gesandten an mehreHöfe, zuletzt an die poln. Stände abschickte, um sich diesen zum Könige Vorschlägen zu lassen.

Das Mißlingen dieser Sendung, der G. einen Theil seines Vermögens opferte, raubte ihmdie Gunst seines Fürsten, sodaß er seine Entlassung erhielt. Hierauf lebte er literarisch be-schäftigt theils in Padua, theils auf einem Landgute, doch schon l 585 wurde er als Staats-secrctair nach Ferrara zurückgerufen. Aufs neue zu großem Ansehen am Hofe gelangt,nahm er dennoch 1587 seine Entlassung, weil der Herzog in einem Streite G.'s mit derSchwiegertochter desselben eine ihm mißfällige Entscheidung gegeben hatte, und lebte hier-auf wieder als Privatmann. Im I. 1597 trat er in die Djenste des Großherzogs Ferdi-nand's I. von Toscana; allein auch hier blieb er nur kurze Zeit. Nachdem er sodann ei-nige Zeit am Hose des Herzogs von Urbino gelebt hatte, kehrte er nach Ferrara zurück, hielt jsich aber, seiner zahlreichen Processe wegen, in die ihn seine Streitsucht verwickelte, abwech-selnd zu Venedig, Padua und Rom auf. Als Abgesandter seiner Vaterstadt erschien erl 695 in Nom, um Paul V. zu seiner Erhebung Glück zu wünschen. Er starb 16 l 2 zu !Venedig. Unter seinen Gedichten ist am berühmtestenII pastor ein Schäserdrama,das 1585 zum ersten Mal zu Turin bei der Vermählung Karl Emanucl's, Herzogs vonSavoyen, mit Katharina von Ostreich, aufgeführt, nachher häufig auf die Bühne gebrachtund fast in alle curop. Sprachen (deutsch von Arnold, Gotha 1815) übersetzt wurde. Au-ßerdem sind zu erwähnen sein in dialogischer Form abgefaßter8egrett»i»", sein Lustspielchm ickroziica" (Verona 173-1,1.), seine1iiine"(Ven. 1691) undNettere" (Ven. 1699).Eine Gesammtausgabe seiner Werke besorgten Barvtti und Apvstolo Zeno ( I Bdc., Ve-rona 173738, -1.). Sein ,,7'rattat» ckella ziolitica libertä", den er um 1599 schrieb, er-schien zu Venedig 1818 zum ersten Mal im Druck, zugleich mit G.'s Leben von Nuggieri.

Guarino (Varinus), ein gelehrter Italiener, geb. 1379 zu Verona, ging 1388nach Konstantinopel, um bei Chrysoloras (s. d.)Griechisch zu lernen. Nach seiner Rück-kehr lehrte er in Verona, Padua und Bologna und wurde Erzieher des Prinzen Lioncllovon Ferrara. Im I. 1-138 machte er den Dolmetscher zwischen den lat. und griech. Väterndes Concils zu Ferrara und starb 1-169. Er erwarb sich große Verdienste um die Wieder-erweckung der klassischen Studien, übersetzte die zehn ersten Bücher des Strabo und mehrcs

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rtu». KVIIM.che, IUI/- OM. mit etwa 8999 E., gehörte im Mittelalter -u Crew»dann zu Mailand und wurde 1-196 vom Herzog Maria Visconti von Mailand ^,r Gr f-schaft erhoben, dw er Guido Torelli dem Gemahl seiner Cousine, in Lhen ak Dik i -derlose Lodov.ca Torell. vermachte d.e Grafschaft 1539,dem Vicekönige von Neapel Fe d -nand l. von Gonzaga. Nach dem kmderlösen Ableben Giuseppe Gonzaga's im I. I 736

^°'"öwischen zum Herzogthum erhobene Grafschaft alseröffne es ma.land. Lehen e.n, worauf >7-18 das Herzogthum G. nebst den am nkm PUser gelegenen Herzogthumcrn Sab.onetke und Bozzolo dem Herzoqe von Parmack,^lassen wurde. Gleich den übrigen Staaten des Herzogs von ParmaFranzosen auch G., um cs mit der ital. Republik zu vereüugcn Im I 189 ^ bekaw 9 ?°poleon's Schwester Pauline das Herzogen. E./ während chr Gemahh der Prln?