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6 (1845) Gebler bis Heilsordnung
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Grüneisen

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dann gesammelt unter dem TitelKvädlinger" (1816) erscheinen ließ, sind besonders be-achtenswerth wegen der Meisterschaft der Sprache und wegen des vaterländischen Sin-nes, den sie bezeugen. Namentlich die letztere Rücksicht war cs auch, die ihn veranlaßte,inNoskilde Rum" (1814) die Glanzpunkte der dän. Geschichte, nach den Sagen undSaxo, zu besingen und die beiden größten Geschichtschreiber des Nordens im Mittelalter,Saro und Snorro, zu übersetzen (6 Bdc., >81822, >1.). Als eine Übersicht Dessen, wasG. damals bewegte, ist die ZeitschriftDannevirke" (4 Bde., 181626) anzusehcn, inder er auch zuerst seine Ansicht über das angelsachs. HeldengedichtBeowulf" niedcrlegtc,das er dann übersetzte und unter dem TitelBiowulfs-Drape" (1826) erscheinen ließ.Die praktische Laufbahn als Geistlicher begann er unter sehr Übeln Auspicien; an seinerProbcpredigt:Warum ist des Herrn Wort aus seinem Hause verschwunden?" (1510)nahm die Geistlichkeit in Kopenhagen einen solchen Anstoß, daß sie seine Ausstreichungaus der Zahl der wahlfähigen Candidaten beantragte, was jedoch keine Folge hatte. Ervicarirtc von 1811 13 bei seinem Baker, und in diese Zeit fällt seine viel Aufsehen erre-

gende Predigt:Warum werden wir Lutheraner genannt?" (1812). Von 181315predigte er öfter in Kopenhagen, mit immer steigendem Beifall von Seiten des Volks,während die Geistlichkeit ihm fortwährend sehr abhold sich zeigte. Seine literarische Mußeunterbrach 1821 die Anstellung als Prediger in Prästöe, von wo ihn der König 1822, trotzdes Widerstandes der Geistlichkeit, als zweiten Prediger an der Erlöserskirchc in Kopen-hagen berief. Seine frühem Vorträge erschienen in der SammlungBibelske Prädikenerefter Tidcnö Tarv og Lcilighcd" (1816); eine später veranstaltete unter dem TitelChri-stelig Söndagsbog" (3 Bde., 182636). Durch seinenProtest der Kirche Wider Pro-fessor Clausen" (1825), worin er vom sircnglutherischen Standpunkte dessen SchriftCatholicismens og Protestantismens Kirkeforsatning, Läre og Ritus" angriff, zog ihmeine juridische Anklage von Seiten des Letztem zu, die ihn veranlaßte, 1826 seine Stellenicderzulegen. In dieser Zeit begründete er mit Rudelbach dieTheologisk Maanedsskrift"(13 Bde., 182528). Die ihm gewordeneMuße verwendete er wieder zu weitem litera-rischen Arbeiten; außer den kleinern historisch-poetischen Arbeiten,Kong Harald og Ans-gar"(1826)undKrönikeriim"(I829), denen sich diePolitiskcBetragtningeroverDan-mark og Holsteen" (1831) anschlossen, beschäftigte ihn besonders die zweite ganz umgcar-beitelc und sehr vermehrte Ausgabe vonNordens Mythologie".In die J. 182931fallen auch seine Reisen nach England, wo er eine Sammlung der Überbleibsel der angel-sächs. Literatur vorbereitete, die indeß wegen verschiedener bibliopolischcr Hindernisse nichtzur Ausführung kam. In seiner neuen, noch nicht vollendeten Bearbeitung der Weltge-schichte, demHaandbog i Verdenshistorien" (2 Bde-, 1833- -4 l), nahm er einen univer-sellem Standpunkt ein, indem er vorzüglich Dasjems^ yervorhob, was mit der Grundlageund Entwickelung der bürgerlichen Gcsells-b-»^ in Verbindung steht, und stets aus die ur-sprünglichen Quellen zurücka-b-^, oicabari^E» einer kritischen Sichtung unterwarf.A-inSa.igvsrk-tLbrn oanskc Ku-kc-*ssBd. 1, >837) ist eine vortreffliche, sehr bedeutendeSammlung geistlicher Lieder, und in seinenNordiske Smaadigte" (1838) vereinigte erT^tEpfHuyk S päteres, was b esonders auf nordisches Helden- und Sängerlebcn Bezugneueste Geschicke dic7r""^de ihm zu Theil bei den Dvrlesungen über dieVorsitz übertrug. ^ h>elt, sowie 1843 ,»r Skandinavischen Verein, der ihm den

geb. dastlbst'am^ 7 und Feldpropst in Stuttgart,Karl Christian köcinr nr 1831 verstorbenen OberregierungsrathS

und in seiner Umqebuna nabm ^ Herausgebers desMorgenblatts". Von ihmdrücke auf, besonders die Lies! ^ für seine Bildung entscheidendsten Ein-

gische Ausbildung erkielt i 6 " bildenden Kunst und zur Poesie. Seine erste thcolo-

aber wurde für dieselbe der Einst,"bergcgangcn war; noch entscheidenderscheu Studien beendete wo G. sein- akademi-

lichen Garden, 1831 -uate^b -x r"' """de " Hofkaplan und Feldpredigcr der köniq-' 83 i zgle,ch Jnsvector der Volksschulen und 1835 Hofprediger und