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6 (1845) Gebler bis Heilsordnung
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Grouchy

sten Diensten dennoch ohne Beförderung blieb. Im Kriege mit Preußen schlug er am 26.Ott. >806 die preuß. Cavaleric bei Zehdenik und zeichnete sich dann im Gefechte bei Lü-beck aus Ebenso tapfer bewies er sich gegen die Nüssen bei Eylau und am > -1. Juni 1807bei Friedland, wo er eine schwere Wunde erhielt. Nach einem kurzen Aufenthalte in Spa-nien wurde er vom Kaiser, zur ital. Armee unter dem Prinzen Eugen gesendet. Nachdemer am 2. Mai 1809 den Übergang über den Jsonzo unterstützt, drang er auf dem rechtenFlügel der Armee in Ungarn ein und betheiligte sich am 14. Juni am Treffen bei Naab.Dann führte er aufNapoleon's rechtem Flügel die gesammte Reiterei über die Donau und indie Ebene von Wagram, schlug die feindliche Cavrlerle und umging die Stellung des Erzher-zogs Karl. Napoleon ernannte ihn dafür zum Generaloberst der Jäger und Großoffizicr desReichs. Im russ. Feldzuge von 1812 befehligte G. eins der drei Cavaleriecorps nebstmehren Divisionen Infanterie. Er focht glanzend am 14. Aug. im Treffen bei Krasnoiund behauptete dann die Stellung bei Smolensk, bis der Kaiser mit der Hauptmacht an-griff. Auch zum Siege an der Moskwa trug er wesentlich bei, indem er den rechten Flü-gel der Russen umging und so die Wegnahme der großen Nedvute unterstützte. An diesemTage wurde er zugleich mit seinem Sohne verwundet. Auf dem Rückzüge, wo er großenMuth und unerschütterliche Festigkeit bewies, vertraute ihm Napoleon den Befehl überdas zu seiner Sicherheit aus Offizieren gebildete LatMnn sucre an. Im Feldzuge von1813 blieb G. ahne Anstellung, da ihm der Kaiser das Commando eines Armeecorps ver-weigerte. Erst als die Verbündeten in Frankreich eindrangen, übernahm er den Oberbe-fehl über die Cavalerie, deckte nach der Schlacht bei La Rothiere, am 12. Febr. 1814, denRückzug der Armee auf die Seine und entschied am 14. den Rückzug des Generals Kleistim Treffen bei Vauchamps. Nach dem Treffen bei Craon, am 7. März, mußte er schwer-verwundet die Armee verlassen. Unter der Restauration wurde er verbannt, indem er seineWürde niederzuiegen sich weigerte; doch durfte er im Jan. 1815 zurückkehren. Da er in-des keine Anstellung erhielt, so ergriff er bei der Rückkehr Napoleon's mit Entschiedenheitdessen Partei und erhielt von demselben die Marschallswürde und das Commando derAlpcnarmee. Zur großen Armee berufen, mußte er den Oberbefehl über die Cavalerieübernehmen. Nach der Schlacht bei Ligny, am 16. Juni 1815, sollte er am folgendenTage mit 34000 M. und 100 Kanonen den Rückzug des preuß. Heers unter Blücher ver-folgen. Während er hiernach am 18. Juni den General Thielemann bei Wavre angriff,lieferte der Kaiser die Schlacht bei Waterloo. G. soll den unglücklichen Ausgang dersel-ben dadurch verschuldet haben, daß er nicht bemerkte, wie drei preuß. Armeecorps gegen dieLinie von Waterloo hinrückten, um Napoleon im Rücken und in der Flanke anzufallen,während Thielemann mit 15700 M. allein bciWavre stehen blieb. Allerdings vernahm G.den Kanonendonner von Waterloo und wurde von seinen Generalen (s. Ge'rard) aufge-fodert, nach dieser Richtung aufzubrechcn; allein er glaubte sich an die bestimmten Be-fehle des Kaisers vom 17. halten zu müssen. Am 18. erhielt er zwar, aber erst Abends7 Uhr, von Napoleon die Weisung, sich dem rechten Flügel des Heers zu nähern. Er zoges darum vor, seine Stellung gegen Thielemann zu Sart-ä-Valain zu behaupten, bis eram 19. Nachmittags gegen 4 Uhr den Befehl vom Kaiser zum Rückzuge bekam. OhneNachricht von dem Schicksale des großen Heers zog er sich kämpfend über Namur zurück.Nachdem er zu Rethel die Abdankung des Kaisers erfahren, rief er Napoleon 11. zum Kai-ser aus und schickte die Cavalerie zur Aufnahme der Heerestrümmer auf Laon und Sois-fons vor, während er mit der Infanterie auf Rheims zog. Von der provisorischen Regie-rung zum Oberbefehlshaber aller Corps der großen Armee ernannt, wendete er sich nachSoiffons und führte nach des Kriegsministers Davoust Befehl das noch 45000 M. starkeHeer glücklich unter die Mauern von Paris zurück. Als die Unterhandlungen begannen,legte er das Commando sogleich nieder und zog sich gänzlich zurück. Durch eine Ordonnanzvom 24. Juli >815 verbannt, ging er nun nach den Vereinigten Staaten von Nordamerika,erhielt aber 1819 die Erlaubnis zur Rückkehr und lebte seitdem als disponibler General-lieutenant auf seinem Gute Fernere bei Cacn. Nach der Julirevolution wurde er von demDepartement Allier in die Kammer gewählt, wo er für das Interesse der neuen Dynastiewirkte, 1831 zum Marschall, 1832 zum Pair von Frankreich erhoben.

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