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6 (1845) Gebler bis Heilsordnung
Entstehung
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verwickelt war, segelte G. unter dem Titel eines Admirals von Frankreich >361 mit >6gcnucs. Galeeren und 2<» fran;. Schiffen nach Zcelaud, wo er Len Grafen Guy von Flau-dcrn, der die feindliche, an 8N Schiffe starke Seemacht befehligte, schlug und- gefangennahm. — Antonio G. zeichnete sich in der ersten Hälfte des l i.Ja.hrh. gleichfalls imSccdicnste aus. Die Catalonicr hatten sich feindlich gegen Genua bewiesen, das wegeninnerlicher Zwistigkeiten außer Stande war, die Unbill zu rächen. Als der günstige Zeit-punkt sich dazu nahte, erhielt Antonio G. dasCommando der Flotte, verwüstete die Küstenvon Catalonicn und schlug 1332 eine aragon. Flotte von 32 Schiffen. Doch 21 Jahrespäter wurde er von den verbündeten Vcnetiancrn und Catalom'ern unter Anführung desNicolas Pisani auf der Höhe von Coiera am 2l>. Aug. 1353 dergestalt geschlagen, daß vonder ganzen genucs. Seemacht nur 17 Schiffe entkamen und die Genueser genöthigt wur-den, sich dem Beherrscher von Mailand, Giovanni Visconti, der ihnen Schutz gegen dieVenetianer zusagte, zu unterwerfen.— Giovanni G. machte sich durch den Sieg be-rühmt, den er am 23. Mai 1331 über den vcnct. Admiral Nie. Trevisani auf dem Po da-von trug, obschon Carmagnola, der berühmteste General jener Zeit, mit einer ansehnlichenLandmacht am Ufer des Flusses (drei Miglien unterhalb Cremona) zum Beistände desvenet. Admirals bereit war. Durch ein glückliches Manocuvre nämlich wußte G. die venet.Flotte von dem Ufer zu trennen, wo die Landmacht ihre Stellung hatte, und so gelang esihm nicht allein, die Feinde völlig zu schlagen, sondern ihnen auch 28 Galeeren und 32Transportschiffe nebst einer unermeßlichen Beute abzunehmen.— Domenico G., der1592 als Cardinal, Erzbischof und Vicelegat von Avignon starb, hatte, ehe er diese hohenWürden erhielt, unter Pius V. die Oberaufsicht über die Galeeren des Kirchenstaats undwohnte 1571, obschon bereits Bischof, der Seeschlacht von Lepanto bei, in welcher er sichdurch seinen Muth auszcichnetc. — Sein Neffe, Gcro nimo G., gcb. > 597 zu Genua,wurde im 28. Jahre zum Vicelegatcn der Nomggna, dann zum Bischof von Albano undGouverneur von Nom ernannt. Urban VIII. sandte ihn als Nuntius nach Deutschlandund Frankreich, und die guten Dienste, die er hier dem röm. Hofe erwies, erwarben ihm1633 den Cardinalshut. Aus Dankbarkeit beschützte G. nach Urban's Tode dessen Fa-milie und lud dadurch den Zorn des Papstes Jnnoccnz's X. auf sich, der, so lairge er lebte,die Bulle nicht Unterzeichnete, durch welche G. zum Erzbischof von Air ernannt war. Erstunter des Jnnocenz Nachfolger, Alexander VII., konnte er l 655 sein neues Amt antreten,in welchem er die Sitten der ihm untergebenen Geistlichen zu bessern bemüht war. Auchgründete er in Aix ein Scminarium für Geistliche und ein Hospital für Arme. Obschoner später zum Dechanten des heiligen Collegiums in Rom ernannt wurde, so konnte er sichdoch nicht entschließen, die ihm anvertrautc Gemeinde zu verlassen und starb in Air am 3.Nov. 1685.— Nicolo G., geb. >635, seit 1766 von Clemens XI. mit dem röm. Pur-pur bekleidet, starb 1717 und hinterließ ein ungeheures Vermögen. — Geronimo G.,geb. >67 3, früher Gesandter des röm. Hofs in Avignon, dann Nuntius in den Niederlan-den, Polen und Deutschland, starb als Cardinal 1733. — In Wissenschaft und Kunstzeichneten sich aus Giacomo G., gest. 1623, der als Aufseher des Archivs der Peters-kirche in Nom große Ordnung in das Ganze dieser kostbaren Sammlung brachte, auch dieunter Paul V. aufgefundcnen alten Inschriften zu erklären versuchte. — GiovanniFran cesco E., geb. >666, gest. zu Nom 1686, nach seiner Gcburtsstadt Bolognesegenannt, ist als Maler, Architekt und Kupferstecher berühmt. In der Malerei hatte ersich Correggio zum Vorbild gewählt. Vom Cardinal Mazarin nach Paris gerufen,malte er mehre Fresken im Louvre. Als Architekt war er nicht minder ausgezeichnet, undauch seine Arbeiten mit dem Grabstichel sind sehr gesucht. Unter Papst Jnnocettz X. ver-zierte er den Natican und Quirinal mit Fresken. Einige seiner besten Gemälde finden sichin der KircheSanta-Maria delMonte in Rom. — Francesco Maria G.,geb. in Bo-logna 1613, gest. 1663, ein Jesuit, zeichnete sich als Mathematiker aus. Unter Andermschrieb er die „kb^sico-Mittbesi« de lumme, culuriims et iricie, sliisgue a»nexis"(2Bdc.,Bologna 1665, 3 .), welche Newton bei seinerLehre vom Lichte zuGrunde lxgte. — Fran-cesco G-, Jesuit, gest. 1738, machte sich als bukolischer und dramatischer Dichter bekannt.— Pietro G., gleichfalls Jesuit, war lange Zeit Missionar in Ostindien. — Cvnstan-