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davon zurückgekommen, behält den Hauptrücken nur mit leichten Truppen als Beobachtungs-Posten besetzt und stellt sich mit den Massen rückwärts an geeigneten Punkten (Straßenkno-ten) auf, um dem Feinde, wenn er auf einer oder der andern Straße in das Gebirge einge-drungen ist, entgegenzugehen, von allen Seiten anzugreifen und zu vernichten. So einfachdies zu sein scheint, so lehrt doch die Erfahrung, daßim Gebirge der Angreifende im Vortheilist. Eelkngt cs ihm, den Vertheidigcr zu täuschen, ihn durch verstellte Angriffe irgendwo indas Gebirge hineinzulocken, während man auf Seitenstraßen ihn umgeht und ihm in denRücken zu kommen sucht, so ist der Erfolg kaum zweifelhaft. Nächstdem, daß der Gebirgskriegmehr als jeder andere eine genaue und vollständige Terrainkenntniß, große Besonnenheit undschnellen Entschluß der Anführer verlangt, müssen auch die Truppen einen mehr als gcwöhn-lickcn Grad der taktischen Ausbildung, vor Allem aber eine große Hingebung und Ausdauerbesitzen, weil sie im Gebirge mit Schwierigkeiten, Mühseligkeiten und Entbehrungen zu käm-pfen haben, die man in der Ebene kaum dem Namen nach kennt.
Gebläse heißen diejenigen Vorrichtungen, in denen atmosphärische Luft aufgefangen,gesammelt, zusammengedrückt und durch längere oder kürzere Röhrenleitungen in die Formder Schmelzöfen, Herde u. s. w. geführt wird. Die Röhre, in welcher sich die Windleitungendigt und durch welche der Wind in die Form und durch diese in den Schmelzraum geleitetwird, heißt die Düse. Häufig werden mehre Gebläse miteinander verbunden, indem der Windzuvörderst in einen Windkasten und aus diesem erst in den Schmelzraum geführt wird. Beiallen Gebläsen liegt der Mechanismus zum Grunde, die in einem Behältniß aufgefangeneLuft auszupressen und es gleich wieder mit atmosphärischer Luft zu füllen. Jedes Gebläse mußdaher zwei Öffnungen (Ventile) haben; die eine, um die atmosphärische Luft einzulassen,und eine andere, um die zusammengepreßte Luft abzuleiten; beide aber müssen sich wechsels-weiss öffnen und schließen. Man unterscheidet: l) Gebläse mit biegsamen Wänden,wohin die Blasebälge an den Orgeln und in Schmieden gehören; 2) hölzerne Bälge,bei denen sich der pyramidale Oberkasten um den unbeweglichen Unterkasten auf- und nieder-bewegt und dadurch einenRaum von veränderlicher Größe abgrenzt, welcher bei der höchstenErhebung des Oberkastens sich mit atmosphärischer Luft ansüllt, die beim Niederdrückendesselben ausgepreßt wird; 3) Kasten- und Cy lindergeb läse, von denen die erstem,meist von Holz, in parallelepipedischen, die letztem, meist von Gußeisen, in cylinderförmigen,entweder an einer oder an beiden Seiten verschlossenen Räumen bestehen, in welchen sich einKolben auf- und niederbewegt; 4) Tonnengebläse, aus rotireuden, innen mit Schei-dewänden und Ventilen versehenen, zum Theil mit Wasser gefüllten Tonnen bestehend;5) Kettengcbläse, erfunden vom kurhcfs. Oberbergrath Henschel, bestehend in gußeiser-nen, unten nach der Kettcnlinie gebogenen und in einem Wasserkasten hängenden, oben of-fenen Röhren, durch die sich, oben über Räder hängend, mittels des Drucks des darauf fal-lenden Wassers, Scheiben bewegen, welche die atmosphärische Luft mit fort- und in den un-ten befindlichen Sammclkasten führen; 6) Wassertrommelgebläse, bestehend in ver-schlossenen, über eine Wasserfläche gestellten, unten offenen Kasten oder Tonnen, welche mitRöhren in Verbindung gesetzt sind, durch die Wasser herabfällt, welches die in den Röhrenbefindliche Luft in die Kasten treibt, aus denen sie in die Öfen oder Herde geführt wird;. 7)Wassersäulengebläsc, ebenfalls von Henschelerfunden, und 8) Windradgebläse.