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4 (1845) D bis Entern
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Englische Sprache und Literatur

vorzüglich im Gebiete der Staatswissenschaften sich ergehend, und ausgezeichnete Stilisten.Inmitten beider steht das jüngereVVestmiuster rsvisw", einigermaßen ein Organ desFlinte Milien, mit Kraft und Erfolg nach Gediegenheit strebend. Dasbni-eign sncl cnlo-nisl guurterle^ revie>v" ist ein gewandter Interpret der ausländischen Literatur und eingutuntcrrichteter Erzähler von Colonialangelegenheiten. Mehr Berichterstatter als Kritiker,aber reich an wissenschaftlichen und Kunstnotizen vom In- und Auslande sind die Wochen-schriften ,,'1'be litersr^ Anette" undHl« .^tbcnseum". Nur Auszüge, jedoch meist austüchtigen, wegen ihres hohen Preises Vielen unerreichbaren Werken bringt wöchentlich derseit Jahren mit Glück redigirte,Mirror". Erst die jüngsten religiösen und kirchlichen Wirrenhabenl'be cburcb ok LnFlsnä cpisrteiH revisvv" ins Dasein gerufen. Dasselbe vertrittdie Interessen der Staatskirche gegen den Katholicismns und den diesem sich zuneigendcnPuseyismus und hat unter seinen Mitarbeitern erlesene, von Kopf bis zur Zehe gepanzerteStreiter. Den Reihen der lllsgsrines, Monatschriften vermischten Inhalts, führt als ältestesl'be Oentlemans msj-arine", eine Art Autorität in Sachen der Alterthumskunde. DasKontklx msAsrine" ist trotz entschiedener Farbe in Politik und Religion freisinnig und ehrlichSein ehemaliger Gegner, jetzt friedlicher Genosse,l'be new montbl^ msgsrine" unterhältdurch Reichthum und Mannichfaltigkeit. Ein gleiches Ziel verfolgtl'be Metropolitan ma-As-üae". Höher steht Blackwood'siü6inburgb msFa 2 M 6 ", gewichtig in seinen Kritiken, Toryin seinen politischen Grundsätzen, Kenner und scharfer Beurtheiler der deutschen Literatur.Fast Alles in sein Bereich ziehend, bespricht Fraser'slllsFsrine kor town snü countr;"Geschichte und Dramaturgie, Poesie und Satire, Politik und theologische Zänkereien, seltenParteilichkeit verrathend, meist vom weltbürgerlichen Standpunkte. Für specielle wissen-schaftliche Zwecke und darin bisweilen meisterhaft sind Fisher'sOolomsl msgsrine", Free-mason'sHuarterl^ review",l'be »lütecl Service msAgrine",l'be lancet" undl'beveterinsrisn^. Beachtung verdient auch das seit Oct. 184 3 erscheinende Chapman'sWeelcl>msgarine". Übersichten aller im engl. Buchhandel erscheinenden Werke mit oft vortrefflichen,wenigstens immer ein sicheres Anhalten gewährenden kritischen Bemerkungen in Journal-form bringen jährlichl'be snnusl regster" undl'be new snnusl register", beide nur imkritischen Theile voneinander abweichend. Aus ihnen lassen die kaum unter der Presse her-vorgezogenen, auch schon Supplemente erfodernden Encyklopädien sich am schnellstenund richtigsten ergänzen. Werke so nützlicher, jetzt unentbehrlicher Art fehlen nicht und wer-den ununterbrochen fortgesetzt. Aus älterer Zeit ist zu erwähnenUniversal engüsk llictio-nsr^ ok srts snck Sciences" von Harris, dann Chambers, zuletzt Rees (9 Bde., Lond. 179486), aus neuerer und neuester Zeitl'be englisb enc^clopeclis" (19 Bde., Lond. 1899);l'be c^c!opeclis"(39Bde., Lond. 189229), Smedley'sLnc^clopeciis Metropolitans,vr universal cliotionsrzf ok Irnowlecigs" (14 Bde., Lond. 1829 32), Lardner's(lsbinetc^clopeckia" (133 Bde., Lond. 183033), Blackie's?opulsr enc^clopeclis" (5 Bde.,Edinb. 1835), Brcwster'sLllinburgk encxclopeüis" (24 Bde., Edinb. 181939) unddieLnc)'clope<1ia britsnnics", von Tytler angefangen, von Napier fortgesetzt (31 Bde.,Edinb. 17711842). An den mehrsten der in diesen Speichern wissenschaftlicher Leistun-gen zusammengetragenen Zweigen der Literatur blühen gefeierte Namen.

Ernste philologische Studien, im Griechischen und Lateinischen, machten sich seitdem 16. Jahrh. in England bemerkbar und haben mitunter glänzende Resultate geliefertaus den Federn eines Maittaire (s. d.), Toup, B arker (s. d.), Baxter, Bentley (s. d.),Gatacker, Gale, Hudson, Creech, Wakefield, Daves, Pearce, Hearne, Masse, Barnes, Clarke,Johnson, Upton, Heath, Musgrave, Tyrwhitt, Porson (s. d.), Butler, Blomfield (s.d.),Gaisford, Dobree, Monk, Elmsley, Knight und Arnold, der besonders für Thucydides Vor-zügliches geleistet hat. Auch in England hat man in neuester Zeit angefangen, die Alterthums-wissenschaften mit weiser Benutzung deutscher Forschungen nach einer mehr allseitigen Rich-tung zu betreiben und zu bearbeiten. Aber besonders dankenswerthe Gaben schuldet den Eng-ländern das in der neuern Zeit angeregte Studium der oriental. Sprachen, Swinton im Pal-Myrenischen und Phönizischcn; Wilkins, Woide, Pearson und Taltam im Koptischen; Chan-ning, White, Jones, Davy und Lee im Arabischen; Glad«in,Lumsdcn, Richardson, Wilkins,Price und Stewart im Persischen; Marsden im Malaiischen; Morrison, Davis, Thoms und