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4 (1845) D bis Entern
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749
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Englische Sprache und Literatur 749

fashionable sein, die Mrde zu vernachlässigen, aber im Widerspruche mit ihr wird JohnWalker'sUronoimcmF llictionsr)-" (33. Ausi., Lond. 1839) stets für eine rechtfertigendeAutorität erkannt. Dieser folgt auch Flügel in seinemVollständigen engl.-deutschen Wör-tcrbuche", dem besten bisher erschienenen (3. Aust., Lpz. 1834), welchem Sporschil dendeutsch-engl. Theil (2. Aust., Lpz. I838) hinzugefügt hat. Außerdem ist noch Kaltschmidt'sWörterbuch der engl, und der deutschen Sprache" (2 Bde., Lpz. >837) zu erwähnen. Nebenden diesen beiden Wörterbüchern Vorgesetzten Sprachlehren sind die von Wagner (2 Bde.,3. Aust., Braunschw. 1823), von Flügel (Lpz. 1824) und Cobbett (2. Aust., bearbeitet vonKaltschmidt, Lpz. 1839) und von Lloyd (6. Aust., Hamb. 1841) als die besten anzuführen.

Arm wie die engl. Literatur in den dunkeln Tagen vor und während der röm. In-vasion mit Bruchstücken aus Gesängen waliserDichter beginnt, ist sie doch schon in der angel-sächsischen bis zur Ankunft der Normannen sich erstreckenden Periode reicher, als bisher be-kannt gewesen. Der diesen Zeitraum umfassende, von Thom. Wright besorgte erste Bandder von der Rovsl Society okliteraturo in London unternommenenUioFraphia britsnmcsliteraris" (Lond. 1842) weist hinlänglich nach, daß es damals neben der Übersetzung derBibel und geistlicher Bücher andere literarische Leistungen gegeben hat als das Lied vonBeowulf, das Fragment ausJudith, Ceadmon'sParaphrase der Genesis", Bed a's(s.d.),Duncan's und König Alfre d's (s. d.) Schriften, die angclsächs. Chronik und Wulfstan'sReisebeschreibung. (S. Angelsachsen.) Wie dann unter den Normannen die franz. Sprachedem Hofe, die angclsächs. dem Volke gehörte, so schied sich auch diePoesie. Am Hofe galtendie tronveres, der Dichtkunst gelernte Meister, und diesoiiFleiirs, der Gedichte kundige Sän-ger, sangen nordfranz. Rittergedichte und Fabliaux. Das Volk behielt seine wanderndenMinstrels und mit ihnen seine heimatlichen Heldensagen und Balladen. Gesammelt wurdendieselben von Nitson,bingchsk metrical romances" (2 Bde., Lond. 1802), Ewans,Oillbl,Halls" (4 Bde., Lond. 1810), Ellis,8;,eeimens ok earl) englisll metricsi romances"(3 Bde., Lond. 1811) und Percy,Uelicjiies ok »ncieut englisü poetr)" (3 Bde., Lond.1812). Wie hierauf beide Sprachen zur heutigen englischen, so vereinigten sich die beidendichterischen Elemente zur engl. Nationalpoesie. Geoffrey Chaucer (s. d.), 13281400,ihr erster Repräsentant, heißt deshalb gemeinhin der Vater der engl. Poesie. Doch dichteteer mehr für den Hof im Hoftone als für das Volk im Volksgeschmackc. Die nächsten nam-haften Dichter waren Wyat und Surrey (s. d.), Borde und Heywood, Sackville und Tye.Bedeutender war Sp enser(s.d.) in seinem8tieplierll's cslenllsr"und der^air^gueen",gegen das Ende des 16. Jahrh. Um dieselbe Zeit strat Shakspeare (s.d.) auf. Von ihmbis auf Milton (s. d.) verdient nur Cowley' s (s. d.) schwermüthigevavilleis" der Er-wahnung. Dagegen gilt Milton's?e>ralli-e lost", ein religiöses Epos, selbst im Lehrtonevoll lyrischer Kraft und Wärme, der engl. Poesie für ein unerreichtes Meisterwerk; minderklassisch ist seinksrallise regaiimll". Ihm folgte Dryden (s.d.)an der Spitze einer neuenDichterreihe, am vorzüglichsten in der Erzählung und Satire, fein, zart und reizbar, daherscharf und verletzend, Vers und Sprache meist volltönend und glatt. Witziger, correcter undzierlicher erscheint Pope (s. d.) in Ode und Hymne, Elegie und Idylle, Satire und Epi-gramm. Neben ihm stehen der durchgebildete Addison (s. d.), der heitere FabeldichterGay (s. d.), der Naturmaler Thomson (s. d.), der sarkastisch-humoristische Swift (s. d.),der religiös-feierliche Aoung(s d.)und die gemüthlichen schot.Volkssänger Namsay(s.d.)und Bruce. Um die Mitte bis gegen das Ende des 18. Jahrh. blühten der LehrdichterAkenside (s. d.), der Elegiker Thom. Gray (s. d.), der geistreiche Goldsmith (s. d.), derhumoristische Armstrong, der Lyriker Pcnroseund der geniale Burns (s.d.). Währenddieser ganzen Zeit, von Elisabeth bis auf den ersten Georg, hatten nur das Epos und dasDrama auf ihrer Höhe gestanden. Die romantischen Rittergedichte wurden zur Prosa er-niedrigt, die Balladenpoesie war nach Schottland geflüchtet. An die Stelle der Phantasieund der Begeisterung waren nüchterner Verstand und oft schaler Witz getreten. Der mitden Stuarts nach England gekommene franz. Einfluß feilte die Poesie, erhob aber die Formüber das Wesen, verspottete die Religion und schändete die Sittlichkeit. Dem 19. Jahrh.gelang cs, die Phantasie in ihre Rechte zurückzuführen, Form und Wesen zu verschwisternund di- Fesseln der franz. Schule abzustreifen. Es erfolgte ein neues Aufleben der Vater»