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pa(b rechnet man gemöpnticp, menn auch nic^t mit 9Zed)f, Slrifiotetc« unb Socfe ju ben ©nt»pirifien, ^Maton unb Seibttip 511 ben SZationaliften. — Sn ber SDZebicin bilbete fiep fcpott im3. Saprp. »• ©pr. nach bcm Vorgänge »011 Heroppitu«, Serapion unb ^Ppilinu« aus ÄoSeine Schule, bie fiep »orjugSroetfe bie empirifct>e nannte. Sie Borgängcr, bcfonber« Hero»Ppitu«, brangcn auf unbefangene SZaturbeobacptung unb forgfgme Sufammenficllung be«Beobachteten ju einer ®cfct)id)£e / aus meiner bann burd) bas Übereinfiimmen Dieter S5eob=acptungen bie unmanbelbaren Söorfcfjriften für gemiffe gatte perDorgepen füllten. Sie ©cpü»ter hingegen, ^pitinu« an ber ©pipe, fcploffen alte tpeoretifcpe ©tubien, fetbft Anatomieunb fpppffologie, au« unb hielten ftd) einzig an SErabttionen unb itjre eigenen ©tfapruttgenam Äranfenbettc. ©pater näherten fte ftd) veieber ben Sogmatifern, inbem fte ben ©pilo»gi«ntu« annapmen, b.p. bie dZunfi, au« »orpanbenen befannten ©rfaprungen auf ba« Unbe»bannte, bitrd) ©rfaprung noch niept Gemittelte ju feptiefen. 3« ber neuern Seit bcjcichnclman mit betn Barnen eine« Gmpirifer« einen Blenfcpen, ber au«9JZanget an tpcoreti»fepen mebicinifcpen Jfenntniffen bto« auf« Ungefähr nach bem Barnen ber Äranfpcit obernach einjelnen ©pmptomen SOZittet Derorbnet, metepe ber gemeine ©taube ober eiitfeitigeBeobachtung gegen jene SufäUe at« peitfam bezeichnet, ohne zu beurtheiten, ob fte ber Snbi*Dibualität be« JZranfen unb bemSparaf'ter ber JCranft)eit angemeffen ftnb. Surcp biefe Be»hanb(ung«art haben bie fogenannten ©pecifica (f. b.) ipreit Buf erlangt, ju benen auchber rationelle Arjt in manchen gatten feine Suflucht jtt nehmen fein Bebenf'en tragen mirb.
©mfiufa, ein «on ber $efate gefanbte« ©efpenft, ein Popanz im grieep. Bolf«glau»ben, ber »etfehiebene ©efiatten annahm unb »or^üglich Beifenbcn erfchien, mirb häufig mitSamia (f. b.) »ermecpfelt ober begreift at« generelle« Appetlatiöum biefe mit in ftd). 3Ba«man ftd) Dott ihnen für eine Borjiettunq machte, lehrt ^pilofirat.
©mö, ein .ftüfienftug be« nörblicfjen Seutfcplanb«, ber in ber preufj. fProöinj fffieft»falen eutfpringt, unmeit ber ofifrieftfepen ©renje bie dpafe aufnimmt, bann bie hannö». ^3ro»»inj Dfifrie«tanb burepftieft unb zmifcpenfPojum unbBorfum in ben SDZeerbufen SoUart fiepergieft. Slu« biefem tritt jie bei ber fogenannten Soger ©<fe in einer Breite »011^1 SB. mieberheran«, tfjeitt ftch in sn>ei Slrme, metepe bie Snfet Borfum umfeptiefjen, unb münbet nacheinem Saufe »on 40 SB. in bie Borbfee. 3h r SBaffer ifi jum SEpeit faljig, Jttm jEpeit feptant»mig unb beöpalb menig fifchreich- SP« SBicptigfeit für Hanbet unb Schiffahrt mürbe ba»burd) erhöht, baf fte feit 1818 burd) einen jfanal mit ber Sippe unb baburch mit bem Bpeinin Bcrbinbung gebracht mürbe unb fomit ben SZpein unb bie Borbfee »erbinbet.
©ms> ober ©ntb«, ein fepon ben Böntern moptbefannter, tn Seutfcplanb feit bcm14.Saprp. berühmter Babeort im Herjogtpume Baffau am rechten Ufer ber Sahn in einemengen, »on popen geifert cingefcploffenen SEpale, brei ©tunben »on .Sobtenj, ift reich anmarmen SBineratquellen. SBan unterfcheibet ber Sage nach 1) im Äurpaufe ba« Branchen(‘26 u B.) unb ben Äeffetbrunnen (37 0 SS.) at« Srinfquelten, bieduetle unter ber-ftiiehe(37 0 B.), bie gürfienbäber (28°—30° B.), ben SZBitpctmSbrunhen (21° B.), ben SBappeit»brmtnen(24° B.), bieduelte be« OZonbet«(44° B.)unb bie duelle unter ber Strcabc(36°—40 °B.)at« Babequellen, unb bie Bubenquette(38°B.), metepe jurSouche gebraucht mtrb;2) bie duetten be« fteinernen^)aufe« (26°—30° 3Z.), meld>c ju fffiaffer» unb Soud>ebäbcrnunb 3) bie be« Slrmenpaufe« (27°—30 u 9Z.), meld)e at«@etränf, SBaffer» unb Soucpc»bäber angemenbet roerben. Unterfudjt mürben biefetben in neuerer Seit »on Äaftncr, ©truoeunb 5Erom«borf. ©ie gehören fammtltch in bie ©taffe ber erbig=atfalifchen SJZincralmäffcrunb unterfchetben ftch mefentlid) nur burd) ipre SEemperaturgrabe unb ben baburd) bebingten©epalt an foplenfaurcm ©a«. Spte SBirfutig ifi berupigenb, frampf» unb fchmcrjftiltcnbunb bie Sluffaugung befonber« in ben Schleimhäuten ber 3Zefpiration«organe, be« Samt»fanat« unb ber ©efchled)t«organe bettjatigenb, baper ipre guten ©rfotge bei epronifepen 9Zer»Denfranfpeitcn, Selben berOZefpiration«organc, Bcrfcpleimungen unb ©toefungen tmSarm»fanale unb JZranfpeiten ber meibtiepen ©enifalien. Spte Slnmenbung erfobert jtemlicheBorftcpt, ba fte benDrganiSmuS ffarf angretfen. SieBabeanfialten ftnb »ortrefflicp. Slucpfür ^)ferbe tff ein Bab eingerichtet. ©. ifi ein« ber befueptefien Bäber in Seutfcplanb; auepfehlt e« niept an Ginricptungen, um ben Babegäften ben Aufenthalt fo angenehm at« mög»ticp jtt machen. Bgt. Srofie=^)üt«hoff, „©. unb feine Heilquellen" (BZünfi. 1831), Söring,