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4 (1845) D bis Entern
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587
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(?6e

eines ©olfö gemilbert unb bie ©fchrfjeit bcr grauen GineS ©fanneS burd) feiere zufälligeUmßänbe einigermaßen enffd)itlbigt »erben; nid)tSbeßo»cniger bic ©eßhränfung auf bieeinfache Gf)e btr crße ©d)ritt, »eichen eilt SSolf tf)un muß, wenn cS ßdj auf eine höhere ©tufefd)»ingen will. Sie Gl)e tjat eine hoppelte ©eite, welche ßctS unterfd)ieben unb feßgehaltcn»erben muß, inbem ße ju gleicher Seit auf tnoralifcße ©otßwcnbigfeit, »enn man ße religiösauffaßt, unb auf rechtliche greifet gegrünbet. 3h r ent SBefen nad) ße burdjauö rnora»lifcf), unb bie «Sitte eines ©olfS, b. h- bet ©rab ber wahren ©Übung beffetben, gibt ißt ein©efeg, eine ©tbnung, »on welcher fein ©injiger abjuweichen befugt; bagegen muß bicSBaf)l, welche bic Gtnjelnen juetnanber führt, »ollfommen freigegeben fein; benn jcbcr3»ang bem SScfcn ber (Sijc entgegen. ©etradßen »ir nun ben ©ang, »eichen baS 9led)t ber (ätjebei ben ©ölfern genommen t>at, fo wirb baS ©cfagte ba»on burcßgefjenbSeßäftgung fmbett.Sem rohen üRenfdjen bie grau nur ein ©fittel jur Sefriebigung ber ©inntidßeit unbeine ©fla»in, »on welcher er bie fd)»erße Strbetf unb bic niebrtgßen Sienßc »erlangt. Grlauft fte bajtt »on ihrem ©ater ober itjren ©rübern unb ßößt ße öon ßd), »enn ße iijm nichtmehr gefällt. SaS Aaufcn ber grau blieb inbeß nod) lange, »enigßenS in manchen gormeitunb 9fed)tcn, auch bet f c h r gebilbeten ©ölfern üblich- Gin großer gortfdjritf eS, wcnnßd)in bcr G£)e felbß bie ©leichheit beibet ©efcf)led)tet herßcllt, »enn bie SBürbe unb baS Üfedjtbcr .^auSfcau ober ber ©fatrone, »ie ße bei ben Stömcrn hieß, anerfunnt »irb, »omit bicSlutoritat beö ©lanncS, bie ßcf) attS feiner $j}ßid)t als 95efcf)it§er unb Grnähtcr »on felbß er»gibt, recht gut beßehen fann. Nebenher aber bei ben meißen ©ölfcrn noch langebie ©efugniß bes ©fanncS, mehr als eine grau ju nehmen, ttjeilS bic »illfürliche Sluflöfungober ©cfjeibung üblich geblieben, unb baS 3»eite hat ju genauem gefeglid)en ©eßimmun»gen über bie ©ermögenörcd)tc bcr Gljefrau gefitfjtt, »eiche nirgenb fo fei» begünßigt warenals im alten 9tom. Sie grau genoß hier in ber legten Seit einer, fo »iel als nur immer mög*lieh burd; ©efege gefieberten ©elbßänbigfeit. ©ie hatte Slnfputd) an ihre gamilic auf eine©iitgabe, unb Seffen, »aS ße bem ©banne ber Gl)e wegen jubrachtc, fonnte ße »eber burd)©erfchwcnbung beS ©fanncS, nod) burch beffen ©laubiger, auch burd) ihre eigene ©c£)»äd)eunb Übereilung nicht »erlußigwcrben. Ghclcute Eonnten, einanber nichts fchenfen, unb bicgrau fonnte ßd) für U)rcn Gf)cniann »erbürgen. Sic'©d)cibuiig bagegen ßanb in bcrSBillfür ber Ghdeute, unb eS »ar auch h*er beni Gthrißentljunie »orbehalten, ben legten ent»fcheibenben ©cfjritt für bie äpciligfeit bcr Gge o u th un - GhrißuS verbot bie »iUfürlidjcn©cheibungcn, aber noch »ergingen 3ahrl)unberfe, ege biefcS religiöfe unb fird)Iid)e ©erbotin bie »eltlid)e ©efeggebung überging. SußtntanS fd)»anfenbe ©efeggebung »ont 3. 542(©ooelle 117 ) blieb julegt babei ßet)cn, baß bie Qfydcute ßd) nur »egen beßimmfer Urfacljensonetnanber trennen follten. 511S aber bie fatholifchc Airdje bie Gf)e für ein ©acrament er»flärt hatte, fpraeß ße auch bic Unauflöslichfeit einer »ahren, einmal gültigen Gl)e ans. (©.Ghcfcheibuitg.) Stc ^Reformation »et»arf j»ar bie Gigcnfdjaft ber Gl)e eines ©a»cramenfS, allein bie .f)ei(igfeit berfelben unb bie Autorität bcr JTirdje über ßh £ f at ^ cn f> e .aufredjt. 5Rur in einigen Sänbcrn näherte man ßch feßon früh berSlnßdß, baß bic ©h e»etter fei als jeber anbere bürgerliche ©ertrag, unb in ^lollanb würben fdßon frühzeitig bieGhen »or ber bürgerlichen Sbrigfeit gefchloffen. SieS naßm bie franj. 9tc»o(ution auf, in»bem ße überhaupt alle Urfunben über ©eburf, $eirafh unb Sob, bie fogenatmten actes deletat civil, ben bürgerlichen ©camten übergab, unb felbß unter ber Sfcßaitration waren alle©emühungen ber ©eißltchfcit »ergcbenS, bie gührung biefer Urfunben, »oburch ße ihrenGtnßitß fchr »erßärft haben würbe, »icbcr ju erlangen. SaS SBefen berGhe blieb aber auchbei biefer gperabfegung in bic Gtaße eines bürgerlichen ©crtragS bet SBillfür ber©ürgercnt»nommen unb in biefer $inßcht unangetaßet.

Sei ber Sehre »on ben 3?ed)tSgtunbfägcn über Gfje fommen fotgenbe c^aupfpunffe in©etradjt. Sie Gljehinberniffe gehen tf)eilS aus einem ©tangel natürlicher gähigfeit hcr»or,theilS beruhen ße auf ©orauSfegungen, bie burd) bie poßtioc ©efeggebung feßgeßellf ßnb.3h»e SBirfung »erfchieben, je nad)bem bei ihrem ©orhanbenfein bie Slufljcbung ber Ghe»on SlmtS »egen erfolgen muß, ober ©erjid)ftcißung barauf ©eiten bet ©efheiligfen erfol»gen fann; ferner, je nachbcm ße bie Ghc überhaupt, ober nur bte mit beßimmten fperfonenauSf^ließen. ©oran ber ©fanget ber SBiUenSfähigfeit unb bie SBahrheit ber SBißenSbe*