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4 (1845) D bis Entern
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498 ' Dncange Duchcsnc (Andre)

scheu Dienstleistungen erhielt er 1723 eine geistliche Pfründe, nachdem er bereits >720 be-ständiger Secrctair der franz. Akademie geworden. Er starb zu Paris am 23. März >712.

Dncange (Charl.), s. Du fr es ne.

Ducate'n, s- Dukaten. ^ .

Ducäton ist eine Silbermünze, welche in frühem Zeiten von Holland, Mailand,Mantua und Modena geprägt wurde. Der ital. Ducaton war I Thlr. >8 Sgr., der hol-länd. oder silberne Ruyder, aus dem 18. Jahrh., > Thlr. 24 Sgr. werth.

Duchatel (Charl. Marie Tannegui, Graf), franz. Staatsminister, Mitglied derDcputirtenkammer und der Akademie, bekannt als ökonomistischer Schriftsteller, stammt aus !einer Adelsfamilie der Normandie und ward am l i). Febr. 1803 zu Paris geboren. Nach /Vollendung seiner juristischen Studien nahm er seit >823 unter dem Schilde der doctrinairen ?Schule thätigen Antheil an dem ,,(-!!ol><-" und derlievue frni^sise". Bei der Entwicke-lung seiner Ansichten über die politische Ökonomie zeigte er sich als Anhänger der Theorievon Malthus. SeinDroits <Ie Io ckorite clans SS8 roppnrtz svec I'etklt moral" (Par.1829), eine Schrift, welche die Arbeitsamkeit, Sparsamkeit und kluge Begründung der Ehedem Elende der Melkern Klassen cntgegenhielt, erregte großes Interesse, wenn sie auch nichtden beabsichtigten Preis der Akademie erhielt. Als die Julirevolution die Doctrinaires andas Richer brachte, ward auch D. sogleich als Staatsrath dem Finanzministerium unterLouis beigeordnet, in welcher Eigenschaft er in der Kammersitzung von 1831 die Negierung inden Finanzangclegenhciten nicht ohne Glück vertrat. Durch die Ministerialveränderung vomI I.Oct. 1832 verlor auch er sein Amt ; dafür wurde er als Abgeordneter von Jonzac, im De-partement der untern Charente, in die Kammer gewählt. Die Vertheidigung des Gesetzesin Bezug auf die amerik. Schuld, brachte ihn am 3. Apr. >834 als Handelsminister insCabinet, aus dem er, eine kurze Unterbrechung im Herbste abgerechnet, erst im Febr. >836 Imit den übrigen Doctrinaires trat. In diese Mt fällt besonders seine anerkennungswerthe fThätigkeit für die Vorbereitung einer durchgreifenden Reform des franz. Zollwcsens, zuwelchem Zwecke er im Sept. 1834 eine große Commission Sachverständiger versammelte, deren !umfassende Arbeiten er in ihren Resultaten 1835 veröffentlichte. Die Wichtigkeit und Ver-dienstlichkeit der von ihm herausgcgebencnvooiments Kistoriques sur Is Droncs" (Par.1834, Fol.), einer vollständigen statistischen Geschichte Frankreichs, erkannte die Kammervon 1835 dadurch an, daß sie dem Herausgeber eine Geldbewilligung machte. Im Sept.1836 trat D. mit seinen Freunden, nach dem Streite über die span. Fremdenlegion, alsFinanzminister wieder in das Cabinet ein. In der nächste» Kammersitzung legte er eineReihe großartiger Entwürfe über die öffentlichen Arbeiten und die dazu nöthigen Geldmittelvor; allein der Rücktritt der Doctrinaires am 7. März > 837 hemmte die Ausführung dieserPlane. Auch D. gehörte nun im I. 1838 zur Opposition gegen das Ministerium Mole.Nach der gewaltigen Ministerkrisis und der Erneute von 1839 ward D., als einer der libe-raler» Doctrinaires, am 13. Mai in dem von Soult gebildeten Ministerium mit dem Porte-feuille der inner« Angelegenheiten bedacht. Am 25. Jan. 1840 bei der Dotationsfrage desHerzogs von Nemours legte er mit den Übrigen sein Amt nieder und machte dem verhäng-nißvollcn Ministerium unter Thiers Platz; doch schon am 29. Oct. desselben Jahrs nahmer seinen Platz als Minister des Innern im Verein mit seinem Freunde Guizot wieder ein, .dessen Politik er gegenwärtig ganz zu der seinigen gemacht hat. Sein Vater, Charl. !Jacq. Nicolas Graf D-, geb. am 29. Mai 1751, der vor der Revolution in der Ver-waltung zu Bordeaux angcstellt war, wurde durch Bonaparte seit 1801 zu hoher Stel-lung und Würden befördert. Namentlich war seine Gemahlin, eine Tochter des SenateurGrafen Papin und durch ihre Schönheit berühmt, Palastdame der Kaiserin Josephine, unddann auch der Kaiserin Marie Luise, ein besonderer Gegenstand der Aufmerksamkeit des Kai-sers. In Folge der Restauration verlor auch D. seine glänzende Stellung. Im Nov. > 827im Departement der untern Charente zum Deputirten gewählt, wurde er nun auch wieder ^von der Regierung berücksichtigt und am 25. Jan. 1833 zum Pair ernannt.

Duchcöne (Andre), im Lateinischen l^tiesnius (.^liclreus), I)»cliem»8, <2»oreston»8,der Vater der Geschichte Frankreichs, wie man ihn genannt hat, wurde zu Jsle Bouchardin Touraine im Mai 1584 geboren und studirte zu Laudon und Paris. Von Jugend auf