Dawydolv
Deak
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Gesellschaft der Wissenschaften nieder und begab sich auf das Festland, um seine geschwächteGesundheit herzustellen. Nachdem er während des Sommers >828 sich in Laibach aufge-halten hatte, ging er nach Rom. Auf der Rückreise von Rom starb er zu Genf am 29. Mai>829. Seine wichtigsten naturwissenschaftlichen Schriften sind seine „(Lemical :,ml z,I>i-losoplücsl researclies, cbietl)' concerning nitrons oxiei :>»<! it8 respiration" (Lond. > 899)und die beiden ausgezeichneten Lehrbücher „bllements okeliemical pliilssopb; " (Lond. >812;deutsch von Wolf, Berl. >829) und „Llsnienta okaAriouItiirsl cl>omistr>", (Lond. >813).Die vielseitige Bildung seines Geistes, der sich schon in seinen Jugendjahrcn auch der Dicht-kunst zugewendet hatte, zeigte sich sowol in der anziehenden Form seiner wissenschaftlichenLeistungen, als in zwei Erzeugnissen seines spätem Lebens, den anonym erschienenen geist-reichen Dialogen „8slmonia, or ok tl^-Iisliiiig" (2. Ausg-, Lond. 1 829 ; deutsch von
Neubert, Lpz. >849), worin er seinen Lieblingszeitvertreib, das Angeln, nach Isaak Wal-ton s Vorbilde beschreibt, und die nach seinem Tode erschienenen anziehenden „0?i,8»Iatiousin trsvel, or tbo last els)8 vk u pbilosopliar" (3. Aust., Lond. > 83>; deutsch von Martins,Nürnb. >833). Vgl. Paris, „Um >>ts ob 8!r blumpbrx II." (2 Bdc., Lond. >831) unddie von seinem Bruder JohnD. herausgegebenen „lVlemoirs ok tim lila ok 8ir IImnp!» )v." (2 Bde., Lond. >836; deutsch von Neubert, 4 Bdchn., Lp;. >849).
Dawydow (Denis Wasiljewitsch), Generalmajor, einer der besten Kriegsschriftstel-ler und militairischen Dichter Rußlands, gcb. >784 zu Moskau, trat bereits >891 indas Gardecavalerieregiment. Sein Vater commandirte ein leichtes Cavalericregiment.Im I. >898 machte er den sinnländ. Feldzug mit, >899 diente er an der Donau unterBagration und >8 >9 wieder in Finnland. Im Feldzuge von >8>2 errichtete er zuerst einCorps von Parteigängern und führte mit 739 Kosacken manchen kühnen Handstreich aus,die er später in Swinin's „Vaterländischen Denkwürdigkeiten" beschrieb. Bei den spätemEreignissen in Deutschland, namentlich bei Dresden, und in Frankreich zeichnete er sich höchstvortheilhast aus. Ununterbrochen blieb er dabei, durch Karamsin's „Äoniden" angeregt, mitVorliebe der Poesie zugethan, und seine Episteln, Elegien und Lieder sowie besonders seinekleinern Gedichte verrathen, bei einem geläuterten Geschmack und tiefem Gefühle, ein schönespoetisches Talent. Im Z. >8 >4 wurde er Oberst, im folgenden Generalmajor.
Deäk (Franz), der bisherige Führer der Opposition auf dem Ungar. Reichstage, geb.ums I. > 893 auf dem Stammgute seiner Familie, Kehida, studirte die Rechte und wurdedann bei der Munici-palbehörde verwendet. Da die Neigung zur vaterländischen Politik einallgemeines Moment in dem Lebenslaufe eines adeligen Ungar bildet, so kommt es nur aufdie Fähigkeit an, welche er dazu mitbringt, und man muß gestehen, daß sich D. in dieser Hin-sicht auf das vorkheilhafteste auszeichnet. Auf dem Reichstage des I. >832 —36 schwang ersich zum Führer der Opposition empor, wobei er nicht selten sänftigend und mäßigend cinwirkteund manche Rede zu Gunsten des gedrückten Standes der Landleute hielt, der in Ungarn nochgar keine Stellung gefunden hat. Auch auf dem Reichstage >839—49 behauptete sich D.in seiner ehrenvollen Sphäre, als leitender Geist der Opposition, und seine Vorzüge wurdenvon der aristokratischen sowie von der Regierungspartei bereitwillig anerkannt. Seine Vor-träge interessircn nicht sowol durch jene blitzende, impromptüartige, mitunter wahrhaft hin-reißende Manier, wodurch Nagy Pal aus den früher» Reichstagen so außerordentlicheWirkungen hervorbrachte, sondern durch einen stillern, jedoch ticfern Gedankenfluß und durchein wohlthuendcs Element innerer Gefühlswärme. Auch D. scheint aber den Jrrthumseiner Landsleute, als könne nur die allmälige Magyarisirung des Landes zum Heile füh-ren, wesentlich zu theilen. Auf dem vorigen Reichstage ward er zum Berichterstatter überdie Fortschritte der magyarischen Sprache ernannt, und der seiner Relation zum Grundeliegende Gedanke war, daß die magyarische Sprache allerdings noch ein weites Feld der Ent-wickelung vor sich habe, daß indessen Rückschritte in dieser Beziehung schwerlich zu befürch-ten, hingegen moralisch nothwendige Entwickelungen zu gewärtigen seien. Er ward fernerzum Beisitzer jener Reichsdeputation ernannt, welche sich mit der Abfassung des Strafge-setzbuchs beschäftigte, und hielt sich zu diesem Behufe längere Zeit hindurch in Pcsth auf.Bei der Wahl für den Reichstag von >843 war er bereit, das zalader Comitat zu vertreten;
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