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Sima de los Euchillos bestehen. Die Bewässerung der Insel ist ziemlich reichhaltig, abernicht großartig; unter den wenig schiffbaren Flüssen ist am bedeutendsten der von den Ku-pferbergen kommende und südwestlich das Thal von Bayamo durchströmcnde Rio-Cauto,im Norden der Sagua le grande und Sagua la chica. Das Klima einer gebirgigen Inselan den Grenzen der Tropenzone kann im Allgemeinen nur ein glückliches sein; es wird fürC. durch eine mittlere Jahrestemperatur von 22° R., für den heißesten Monat von 33° undden kältesten von 20° N. bezeichnet und würde in der Regenzeit, besonders in den heißestenMonaten Juli und Aug. durch drückende Hitze unerträglich sein, wenn nicht mildernde See-winde dieselbe mäßigten. Die Küstengegcndcn sind dem Gelben Fieber, welches die Fremdenheimsucht, mehr oder minder ausgcsetzt, das Innere aber ist gesund. Die Südküsten werdeninehr von Erderschütternngcn und heftigen Stürmen betroffen als die übrigen Gegenden,aber doch nicht so verheerend, wie aus vielen der übrigen Antillen. Wenn auch der Bodenthcilwcise nicht sehr ergiebig ist, so treiben doch vccanische Frische und tropische Sonne imAllgemeinen eine üppige Vegetation und begünstigen den Anbau gewinnbringender Pro-ducke. Es gedeihen Zucker, Kaffee, Baumwolle, Taback, Cacao, Indigo, Mais und Reis,Südfrüchte und werthgeschätzte Arznei- und Nutzhölzer, wie Mahagoni, Cedern und Gelb-hol; u. a. m. Die Thierwelt zeigt nicht die reißenden Ggtlungen umvirthbarcr Wildnisse,dagegen die curop. Hausthiere,' jedoch am wenigsten Schafe, Kaimans in den untern Fluß-strccken, Schildkröten, Fische und Muscheln an den Meersufern. Unter den Mineralien hatdas Gold des Alluvialbodcns seine alte Berühmtheit verloren, Silber wird wenig gewon-nen, Kupfer sehr viel und am meisten im Süden; Steinkohlen findet man unfern Guana-bacoa und außerdem Edel- und Nutzsteine verschiedener Art. Mineralquellen wie die zuSan-Dicgo, Madruga, Guanabacoa u. s. w. verrathen unterirdische Kräfte. Mit Rücksichtauf die Unbcwohnbarkeit eines großen Theils der Insel ist die Bevölkerung ziemlich dicht,,wenn auch mehr auf einzelne Reviere zusammengedrängt; sie beträgt nach dem officiellenCensus von 1842 1,007624 Seelen und ergibt im Vergleich desJ. 1827 eine Vermehrungvon 303137. Der Abkunft nach unterscheidet man 41829 t Weiße, 152838 freie Farbigeund 436495 Sklaven, welche in 12 Städten, 10 Flecken, >08 größer» und 96 kleinernDörfern zu 360170 und zu 647454 in den Plantagen, Landgütern und sonstigen zerstreutliegenden Landwohnungcn verthcilt sind. Hieraus geht hervor, daß den ländlichen Beschäf-tigungen der Viehzucht und Plantagenwirthschaft die meisten Bewohner ergeben sind, unddies am erfolgreichsten in dem fruchtbaren Westen bis südöstlich von Havana, welche Hegendeinem reizenden Garten gleicht. Die Bedürfnisse der Bewohner Hud. gering, die Überfüllereicher Ernten bietet daher dem Handeh seinx^xqchtvolle» Gaben und laßt in ihm auch dieHaupttricbfeder der Thätigkeit erkennen, während die Industrie unerheblich und nur auf dasNothwendigste beschränkt ist. Nach amtlichen Quellen betrug im 1.1841 der Werth cubai-schcn Handels in der Einfuhr 25,081410, in der Ausfuhr 26,774615 Piaster. Von derEinfuhr kamen unter spanLlagge aus Spanien Maaren für 5,841325 Piaster, aus frem-den Ländern für 6,622 715 Piaster, unter fremden Flaggen aus fremden Ländern für 9,317 885Piaster und in die Depots für3,299465 Piaster. Die Einfuhr bestand aus Wein (2,429875Piaster), Fleisch (2,180265), Gewürzen (65085), Früchten (227575), Korn und Mehl(4,023615), Fettwaaren (1,437 885), Fischen (4384 80), Baumwollenwaaren( 1,991040),Wvllcnwaarcn (195275), Leinenzeugen (1,943880), Scidenzeugen (294300), gegerbtenFellen (384685), Holz(>,379155), Metallcn(1,173995) und andern Artikeln (6,916300Piaster). Der Waarenwerth der Ausfuhr betrug unter span. Flagge nach Spanien 3,454990Piaster, nach fremden Ländern 2,269340, unter fremder Flagge nach fremden Ländern18,201590 und aus den Depots 2,848695 Piaster. Die Ausfuhr bestand aus Zucker(11,613300 Piaster), Kaffee (1,426025), Honig (821190), Zuckerbranntwein(226050),Wachs (307130), Asiens tle cobre, d. i. Kupfer (4,505490),Tgback (719360), Eigarre»(1,331120), andern Artikeln, Wie Holz, Früchten, Häuten, Vieh (1,33259Y), ausländischenProducten (3,399190), edlen Mctällen (1,092670 Piaster). Die in E. eingeführten Maa-ren bezahlten 5,943820 Piaster Abgaben an Zoll. Diese Zahlen an und für sich lassen aufeinen äußerst belebten Verkehr schließen, für den auch die Zahl der aus - und eingelaufenenSchiffe spricht. Es gingen von und nach Spanien 2089, den Vereinigten Staaten 2794