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Lieder für die Zweite große Feldschlacht mit ohne Gepäck : am Mittwoch den 11. Januar 1897 im Kaisergarten, Karlsplatz
Entstehung
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5. An die Kchlachlenbumntler.

Die Musik kommt.

Bei uns in Stadt und LandIst man aus Rand und Band,

Vor Freude jeder strahltUnd Zukunftsbilder malt.

Selbst der solidste MannTrinkt sich ein Räuschchen an;

Fragt ihr, wo kommt das her?

Von der Bürgerwehr!

Jawohl, närrisches PublikumVernimm's und dreh dich staunend um,Düsseldorf, in der alten StadtEin Regiment bekommen hat;

Kasernen werden jetzt gebautUnd mer's nicht glaubt, wird durchgehaut,Denn schriftlich hat es Robert schonVon seiner Garnison.

Wo Lust und Narrheit ziehtJn's Herze und Gemiith,

Wo Minchen und Lisett,

Ist das nicht närrisch nett?

«ie denken immer mehrStets an die Bürgerwehr,

Weil sie geschwärmt von Jugend herFür dieselbe sehr.

Es ist fürwahr auch gar zu schönDie Sitzungen mit anzuseh'n,

Und wie da auch in langen Reih'nParademarsch geübt wird ein.

Und dann, o welche hohe LustTahin zu schweben Brust an Brust,Zum Karlsplatz 18, wunderschönDie tapfre Wehr zu seh'n.

„Ach wenn nur stets hier wärDie stramme Bürgerwehr!

Die mit Humor und WitzKämpft für den Hoppediz,

Und schlägt den Griesgram todt,Potzbombenzackerlot!

Die treulich Tag und NachtCarneval bewacht.

O welches Leben ist cs dochBei Feldwebel Dotz ja noch,

Das Publikum von fern und nahBringt uns Hilau, Juchheirassa!

Wir singen dann „Wir stehen hierUnd trinken dazu tüchtig Bier,

Hoch Düsseldorf, was willst du mehr,Du hast die Bürgerwehr!"

I. Daniel.