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Gespräche in dem Reiche derer Todten ... zwischen zweyen Herzogen von Sachsen, und zwar Bernhardo, dem Grossen, von Weymar, dessen Ruhm in dem dreißigjährigen Teutschen Krieg sehr hoch gestiegen, und dem tapfern Printzen, Joh. Wilhelm, von Gotha, welcher Anno 1707. vor Toulon geblieben : worinnen beyder hoher Printzen Leben und Thaten ... enhalten ...
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m'g M viel ru sich. welches dann verursachet, daßererkrancket, oder auchwohl gar stirbst. In Summa das Leben eines Printzen ist in dem herr-lichsten Palkast eben so, wie anderer Menschen ihres, eitel, elend, ver-gänglich, mühsam und verdrießlich. Derohalben chut ein Printz wohl,wann er der Ehre nachaget, und, durch den Krieg, berühmt zu werden ft-chel, ob er gleich sein Leben sehr frühzeitig dabey einbüsset und ver-kehret.

Indem der heldeumüthige pritty von Gocha, Herydglànn Wilbelm, also mit sich selbst redete, hatte sich ihm seinesGroß,Vaters Bruder, Lekàrà. der in dem dreyßig-jähri-gen Rrieg sehr berühmt worden, demselben genähert, und dengeführten Oilcurs, meisteutheils, mit angehöret, woraus, imgleichen aus dem korr oder Stellung seines Leibes, 6eàr6»r,ob er gleich denprinyen noch nicht von vorne ».indem Gesich-te gesehen,urcheilete- es müsse eine hohe kerionsge in der V)etkgewesen seyn, weshalb er wünschte, sichern paar Stundenmit ihm zu eiurctemren. In eben dem Augenblick nun, daöeriilii-röur solches in seinem Hergen gedachte, kehrete sich derpritttz sànn v^iilbrlm um, und sahe, daß semand sehr nahe beyihm stunde, dessen Gesicht ihm gang bekannt in die Augensiele. Endlich besonne er sich, daß es seines Geoß-Vaters,des frommen Lrnclli leiblicher Bruder sey, als dessen Bildnißttinseinem Leben gar vielmals gefehen hatte,à «Leng demnach, gany begierig, vollendsaufihn zuundsprach: Achgrosser Vsrnksi-äl Was vor Freude empfindet mein Hec-he, daß ich euch einmal zu sehen bekomme: denn meine Augen haben sich,von meiner Ankunfft herin diesem Reiche, immer gar sehnlich nach euchumgesehen.

LLKNNäkvUS.

Wie ich höre so kennet ihr mich, und eure noble Wne^, wie auch dieWorte, dieich jeho von euch gehöret, da ihr gemeinet ihr wäret ganh al-lem, samt dem vortrefflichen kou und Stellung eures Leibes, lässet michgarnicht zweiffeln, daß ich nicht einen vornehmen Printzen vor mir habensolle. Jedoch, wo ihr, Werthester! geruhen wollet, mir zu sagen, auswelchem Hause ihr entsprossen, werde ich euch davor verbunden seyn.

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