_ _
kich und angenehm nun alle diese Dinge, manchem Menschen, auch indie Augen leuchten ; so elend sind sie dennoch insgesammt. Denn derPrintz in seinem weichen und köstlichen Berte, wird öffters durch er-schreckliche Traume încommcèet , oder wirfst sich vielmals, gantzSchlaff-loß, bald aufdiese bald auf jene Seite. Opern und c«mce-ilien, samt andern Gauckeleyen, vergehen wie ein Nebel vor denen Au-gen- Karthen- Schach- Bret- und ander Spiel, das um des Gewinn-stes willen gespielct wird, cauliret gemeiniglich mehr Verdruß als kiä.insonderheit solchen Leuten, die ihre psLon« nicht zu zäumen wissen,sondern meinen es müsse alles nach ihrem Kopffe gehen, csroullslr undTurniere sind mühsam und gefährlich. Zweiffelt jemand daran, derschlage nur die Historie von Franckreichnach, so wird er finden,daßìàricusH. meinem Turnier um ein Auge, und um das Leben, kommen,anderer vieler Exempel zugeschweigen. Seltsame Aufzüge sind eitelund vergänglich. Denn der, ein GOtt geheißen, und auf Wolcken ein-hergezogen, empfindet entweder schon binnen der Zeit, da er also heißet,oder doch bald nach deren Verfliessung, schon wieder, daß er ein Mensch,weil er sich entweder anstösset, oderfallet, oder sonfteinen menschlichienZufall hat. csrnevuls Lustbarkeiten und àguer-i6en gefallen nur ge-wissen Leuten, und werden von andern, eben sowohl wie die seltsamenAuszüge, vor etwas thörichtes gehalten. Jagen ist eine sehr penible, auchhöchstverdrießliche Sache,wann der,so aufdie Jagt gegangen,nichts sän-get, fället oder schießet. Hiernechst sind die Jagenden vieler Gefahrumerworffen, weil sie mit Gewehr umgehen, und sich entweder selbst scha-den, oder gar leichtlich von andern Schaden erleiden können. Inson-derheit aber ist das kì force -Jagen eine über die Massen gefährlicheund Hals-brechende Arbeit. Das Anschauen des Kampffes wilderThiere ergötzet länger nicht, als rum höchsten wöchentlich s. biß 6. Stun-den. Wolte man dergleichen Dingen alle Tage zuschauen, würde maneinen Eckel davor bekommen. Das Emhergehen in Purpur, köstlicherLeinwand und herrlicher Kleidung, jssein klgisir, das sehr kurhe Zeit,auch zuweilen kaum etliche Stunden währet. Denn ehe man sich dessenversiehst, reißet man ein Loch in den herrlichen Habit, oder bekommeteinen Flecken darein, und damit ist die Freude aus. Köstliche Speisenund niedlicher Wein stehen vielmals nur zum Schau auf der Tafel, undein Prinh ist nicht ckfponiret ihrer zugemessen, indem er sich etwa nichtwohl aufbefindet. Zuweilen aber nimmer er / vielleicht , davon ein we-