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Daß ich lebe,
Daß ich schMbeNach zmück gelegter Bein,
Im Haufe des Friedens dort ewig zu feym
5.
GOtt Lob ! mein Wunsch hat seinen Port erreicht.
Der Sieges-Crantz wird mir nun aufgesetzet,
Der Crantz, dem nichts auf eurer Erden gleicht,
Dem GOttts Hand dißWort hat eingeatzetrNünm zum Lohne,
Diese Crone,
Romm und sey den Engeln gleich.
Erlang und besitze das ewige Reich.
Diese àien waren durch dienst mit in das Reich dere§Todten gebracht worden, und derpriny ^olisnnVVililieim harrenicht ermangelt Abschrifft davon zu nehmen, pflegte ste auchgar vielmals zu durchlesen. Als er ste nun unlängst, bey ei-ner kromengcle, in öenen glückseligsten Wohnungen derer tu-gendhastten printzen, desReichs derer Todten, hervor zöge,läse er selbige gang laut her, und sprach nach deren Ablesungzu steh selbst ^
Allerdings ist es wahr, daß, wer an das rechte Ort hieher in dasweitläufige Reich derer Todten kommet, weit mehr Ursache hat zu frie-den zu seyn, als wann er auf dem Friedenstem zu Gotha, oder in andernschönen Häusern, derer Köntge, Käysere ünd grossen Fürsten wohnet»Nun wohlan! ich befinde mich an dem rechten Ort, und bin demnachvergnügt, ja höchstvergnügt mit meinem Schicksahk, ob ich gleich inmeinem zc>. Jahr, folglich aber sehr jung, und in der schönsten Zeit mei-nes Lebens, durch einen Schuß von der Welt gerissen worden. Dennwas vor Vergnügen hätte ich, meines hohen Standes ungeachtet, wohlnoch auf Erden haben können, das nicht in Eitelkeit bestanden wäre?Gewißlich keines. Dargegen würde ich, wofekne mich mein Verhäng-niß etwa noch zo. oder 40. Jahre leben lass» wollen, vielleicht noch vielebeschwehrliche ààe , bald da bald dorthin in Europa, haben thun
müßen;