Druckschrift 
Gespräche in dem Reiche derer Todten ... zwischen zweyen Herzogen von Sachsen, und zwar Bernhardo, dem Grossen, von Weymar, dessen Ruhm in dem dreißigjährigen Teutschen Krieg sehr hoch gestiegen, und dem tapfern Printzen, Joh. Wilhelm, von Gotha, welcher Anno 1707. vor Toulon geblieben : worinnen beyder hoher Printzen Leben und Thaten ... enhalten ...
Entstehung
Seite
847
Einzelbild herunterladen
 

HZ ( 847 )M

M>As lockt ihr mich, ihr Reiche öiesenWelt?

IN Soll ich an euch mit meinen Sinnen kleben ?

Mir ists nur Koch, was andern so gefällt,

Ich mag nicht mehr nach falschem Golde streben.Deine Thronen,

Deine Cronen

Sind doch nur dem Schatten gleich,

Ich eile und suche das himmlische Reich.

2 .

Vernähet euch, ihr Helden dieser Zeit,

Der Feinde Stoltz und Ubermuth zu beugen.

Ich falle zwar, doch meine Tapferkeit,

Sollchöher noch als eure Ehre steigen.

Ich bekriegeUnd besiege

Alles, alles in der Welt,

Indem ich erlange das himmlische Zelt.

3 .

Mein Fürften-Blut und das behertzte Hertz,

Muß zwarvorietzt an einem Schuß erkalten.

Doch weiß der Geist von keinem bangen Schmertz,

Den IEsus Blut zum Leben will erhalten.

Last mich sterben,

Last mich erben,

Das, was IEsus in dem Streit,

Den Frommen erworben und ewig bereit.

4 .

Zu Wer Nacht, du werthes Friedenstein ! (Das Schloß

Du wirst mich zwar,ich weiß es,hoch beklagen, r« Eotha.)

Doch stelle nur den ^chmertzens-Iarnmer ein,

Und laß dir hiß zur frohen Nachricht sagen:

Yyy yy z

Daß