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Jahre alt gewesen, zu der Würde eines Ertz-Bischoffs gelanget.Das Leben eines Manneswird eigentlich in zehn Alter abgetheilet. Daserste prsànrec man durch einen Knaben von i o. Jahren , welcher imSchildern Kalb führet, weil ein Knab, in Betrachtung seines Muth-willens solchem sehr ähnlich ist. Das andere Alter ist ein Jüngling von rs.Jahren mit einem Bock, dadurch die Geilheit und Streitbarkeit eines sol-chen jungen Menschen anzudeuten. Das Dritte ist ein Mann von dreyßigJahren mit einem Stier,wegen der Standthafftigkeit und Arbeitsamkeit,mgleichen wegen der Munterkeit und Hitze.Das vierte Alter ist ein MannV0N40. Jahren mit einem Löwen, wegen seiner Stärcke und Tapferkeit.DasFünffte ein Mann von so. Jahren, der einen Fuchs im Schildeführet, sonder Zweiffel wegen der Arglistigkeit und Klugheit. Dasstchste Alter ist ein Mann von 6o. Jahren, mit dem Bilde eines Wolf-fes, dadurch der Geih, der öffters dey so. jährigen Leuten ansänget, ab-geschildert wird. Das Siebende ein Mann von 70. Jahren, mit ei-nem Hunde, dieses Alters treue und standhaffte Freundschafft anzudeu-ten. Das Achte ein Mann von 80. Jahren, mit einer Katze, weil ergemeiniglich schlau, und seine Meinung verbergen kan. Das Neunteein Mann von 92. Jahren, mit dem Bilde eines Esels, wegen der Ver-drossenheit, und weil die alten Greisse, welches aber wider alles Rechtund Billigkeit ist, vffters sehr verachtet werden. Endlich ist das Zehn-te männliche Alter ein SteimAlter Greiß, mit dem Bilde des Todtes.Weil ihr nun gleichsam als ein Stier, gantz munter und hitzig, vollerFeuer und Leben, zu dem Ertz- Bistum gelanget, habt ihr freylich garleichte fehlen und straucheln können.
Es istwahr,mein Pabst! daß ich ein wenig jung gewesen, als ichErh-Bischofs worden, und würde, wann ich als ein Fuchs , nemlichwie ein Mann von so. Jahren, darzu gelanget wäre, mich weit besserdabey befunden, auch wohl schwerlich an das Weiber-nehmen gedachthaben.
6 kL 60 iriU 8 .
Wie alt war eure ägnes, mein Sohn Gebhach! als ihr sie zumerstenmal gesehen?
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