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Ich sahe demnach gar wohl, daß ich, als ein von Land und LeutenVerjagter, würde sterben, und biß an mein Ende von vem Mmosen sol-cher Personen, denen ich ehemals gleich gewesen, leben müssen. De,rohalben vermehren sich meine Schwehrmuth von einem Tag zuwan-dern, je mehr und mehr, die da machte, daß ich vielmals wünschte, we-der in Garens Cryftall, noch das schöne Angesicht meiner LZn», je-mals gesehen zu haben. Hierzu kam noch dieses, daß ich erfuhr, es seyemeiner äZnesschon in ihrer Kindheit prophezeiet worden, daß derjenige,so sie heyrachete, um Land und Leute kommen würde, weshalb sie auchein geistliches Leben erwehlet, auf daß durch sie niemand auf der Weltunglücklich gemachet werden möchte; welche Nachricht meinen ckâgànicht wenig vermehrte.
Mancher vergaffet sich in ein häßliches Gesicht, und wann seine Au-gen von der Stärcke der Liebe geblendetsind,bildet er sich ein, es seye schön,in welcher Einbildung er verharret,biß die Liebe und der äLä die Stärckeverlohren; da sich dann der blaue Dunst, der ihm vor denen Augen gc-schwebet, ebenfalls vermehret. Hätte ich mich nun gleichergestalt in einhäßliches Gesichte vergaffet gehabt, würde ich gantz gewiß, da deráâ,Lurch die Noth und den Mangel, um seine Stärcke gekommen, in diegröste Verzweiflung gefallen seyn. Allein ich muste auch damals, alsich meine ägnsZ mir sehr kalrsinnigen Augen ansähe, bekennen, daß ichum keines häßlichen, sondern wahrhafftig schönen Gesichtes willen, ummemErh-Bistum und dieChurfürstlicheWürde gekommen ; welches michallezeit wiederum ein wenig in meinem Unmuth tröstete. Gleichwohlverfiel ich letzlich in eine solche lvlànâà, die einen sehr starcken Aber-witz in sich sichrere, und starb àno r 6or. in dem Briel in Holland, zwarnicht sonderlich veraltet; jedoch gantz müde und Lebens-satt, wäre auchgar wohlzu frieden gewesen,wann ich gleich ein Dutzen-: Jahre ehe gestor-ben ftyn möchte. Kinder habe ich mit meiner ^Zvscs nie gezeuget,woranvielleicht Anfangs die allzuhitzige Liebe, nachhero aber der grosse Kummerund die Sorgen Ursache gewesen.
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Ich beklage, mein Sohn ! daß ihr in der Welt aufder 1-iKê II-lulìres àìksureux stehen müsset; finde aber, daß dieses daran Ursa-che, weil ihrallzujung/daihr nemlich nicht mehr als etlich und dreyßig
Jahre