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Carlaufden Marckt, und that sein möglichstes durch Bitten, Vorstellenund Ermähnen,die kevoice zu hintertreiben, weswegen er alle seine Bered-samkeit empöret, und sich sehr beweglicher, auch überaus nachdrückli-cher , Worte bedienet hat. Denen Soldaten insonderheit gab er zu er-wögen, daß ob es gleich bißhero unmöglich gewesen, ihnen den Sold rich-tig zureichen, so hätten sie doch ihre korlàsanWein und Fleisch richtigempfangen, woran biß ào noch kein Mangel, su ccêà Proviantüberflüßig verbanden sey. Er rsmoäirte ihnen auch den Unterschied,welcher sich zwischen ihnen und denen vor derMauer stehenden Feinden be-fände, als die zur rauhen und unbequemen Jahres, Zeit, ( denn dieses ge-schahe im jgnuMv des 1584. Jahres) im Koch und Dreck herum welhcnwüsten, wann sie in der Stadt, in denen Bürger-Häusern, aufgucknBetten schliefen. Angleichen bat er sie wohl zu betrachten, daß der Feindnoch lange nicht im Stande, oder so weit Lvâîret sey, daß die Stadt vonihm mit Gewalt eingenommen werden könnte,versicherte auch lehlich, daßich mit einem neuen starcken Succurs anlangen würde, sobald Weg undWetter wieder gut geworden wäre.
Indem aber mein Bruder Carl noch zu denen Tumultuirenden rede-te, fielen sie ìbm in die Rede, beschwehretensich, daßman suche sie gantzvergebener Weise vor einen, der doch, von dem Käyser sowohl als demPabst, in die Acht crklähret worden, der auch sich auf keines MenschenBeystand weiter Rechnung machen, folglich sie nicht bezahlen könnte, aufdie Schlacht- Banck liefern wolte. Mein Bruder antwortete so gut erkannte, und.versuchtenochmals sein äusserstes die Soldaten standhasst zuerhalten, bat auch endlich, sie möchten nur noch 14.Tage mit Gedult inRuhe stehen. Mein dieses hieß anders nichts als nur denen Taubenund Stummen geprediget. Dargegen griffein jeder ungesäumt zum Ge-wehr, trieben die Oàiern, welche nicht mit einstimme!.'!-., von dem Marckthinweg, trugen die Fähnlein und andere Krieges - Zeichen aufdas Rath-Haus, entrissen meinem Bruder die Stadt-Schlüssel mit grosser Ge-walt, sehten ihn auch selbst, nebst etlichen seiner Vertrauten, aufdasRath-Hauß gefangen.
Nachdem der Grund zu dieser ksvolte geleget war, trafen die Tu-mulkirenden mit meinem Gegner LrneKo Stillstand, und fiengen an mitihm zu Li-ären ; da dann zwischen denen Lo-,rrLîànden abgeredet undbeschlossen worden, daß die Stadt Bonn als deren und des gan-
tzenErtz'StifftsHerrn, mit aller Kriegs- ràmo» urch ohne
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