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Gespräche in dem Reiche derer Todten ... zwischen Gregorio VII. Römischen Pabst, und Gebhardo, gewesenen Churfürsten und Ertz-Bischoffen zu Cölln, der sich in die schöne Mannsfelderin verliebet, und sich zu der Protestantischen Religion bekannt ... : worinnen beyder, in der Historie sehr berüchtigten, Männer Leben, Thaten und Fata ... enthalten ...
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gleich auf diese Weise um ein gutes stärckerals ich mich rechnen kunnte,setzete ich mir dennoch vor einen Versuch zu thun, und zusehen, ob dieStadt entsetzet werden könnte ? In der Absicht fertigte ich den GrafenVVN^svenrrr, und ttenricum, des Htttzogs von Braunschweig UNehtFlichen Sohn , mit looo. Reuthern und Z02O. Fußäechten ab, dasMerck auszuführen. Allein es war schon alles vor der Zeit verrathen,vnd diePasse samt allen Zugängen gegen die Stadt Bo^n, von denenFeinden, dermaßen besetzet worden, daß die Meimgen nirgendswo durch,zubringen vermochten, à courrà-e , sie wurden von denen Feindenhäßlich empfangen / und erlitten eine gewaltige Niederlage, büßetenauch alles Proviant und Lmmuninsn ein, so sie zur Versorgung der be-lagerten Stadt bey sich fähreten. Die Zeitung davon erhielt ich inWestphalen, in derjenigen Provintz, so zudem Erh-Skifft Cöün gehö-rig ist , und insgemein das Herhogthum Westphalen genennet wird,allwo ich mich zu der Zeit aufhielte, und die Stände mehr als einmal plag-te/daßsie mich bald mit Geld, bald mit andern Nothwendigkeiten, ts-cunäireri muften.

Diese Niederlage machte meineironM in Bonn sehrkleinmüthig.Hierzu kam noch dieses, daß sie schon langeauf ihren Sold vergeblich ge-wartet, ingleichen einen Verdacht auf meinen Bruder geworffen hatten,als ob er gesonnen wäre sich durch eine heimliche Flucht davon zu ma-chen, wannenhero sie so fleißig und genau Acht aufihn gaben, daß er ei-nem Gefangenen nicht unfüglich verglichen werden mögen. Ja es warendlich die Sorge in derStadt,wegen innerlicher Aufruhr dererSoldaten,vieler OKciers, und desgrösten Theils der Bürgerschafft, grösser, alsdie Furcht vor der äußerlichen Macht und Gewalt des Feindetz. Sol-ches erfuhren die Feinde, und bestrebeten sich dannenhero desto mehr,durch ihr heimliches Verständniß mit denen Mißvergnügten in derStadt, einen Aufruhr, kevà und Tumult zu erwecken. Weil auchunter der Soiàesgue sowohl, als unter der Bürgerschafft, von einem Auf-ruhr immer viel geschwahet wurde, sahe sich mein Bruder gezwungenviele Soldaten und Bürger in ^rreL nehmen zu lassen. Nichts desto,weniger erfolgte endlich der Tumult wircktich, weil, aller krsecaurion un-geachtet , die <äe 5 ponäentz derer Mißvergnügten in der Stadt, mitdem ausser denen Mauren stehenden Feind, nicht verwehret werdenkannte.

Sobald sich der Auffund Zusammeniaufanhub, eilete mein Bruder

Carl