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Gespräche in dem Reiche derer Todten ... zwischen Gregorio VII. Römischen Pabst, und Gebhardo, gewesenen Churfürsten und Ertz-Bischoffen zu Cölln, der sich in die schöne Mannsfelderin verliebet, und sich zu der Protestantischen Religion bekannt ... : worinnen beyder, in der Historie sehr berüchtigten, Männer Leben, Thaten und Fata ... enthalten ...
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665
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OZ ( 6§5 ) M

Bley empöret werden müste, daferne man etwas heilsames vor michauswircken, und dadurch der kroceàmìschen Religion ein desto grosse'res Gewichte geben wollen.

Weil nun der Spanische Oeneral-Oouvorneur in denen Nieder-landen meinen Gegner Lrnetto 8uccurs zuschickete, LrneKus auch sonstaus Bayern und Francken Hülffs-Völcker erhielte, gewann es das An-sehen , als wann es in kurher Zeit um mich gethan seyn^ würde. Gleich-wie aber das Glücke zuweilen Belieben träget, einen, dem es ehemalshold gewesen,aufeinmal nicht gäntzlich zu verlassen :>also wolle es auch mir,bevor es mich völlig stürtzeke, noch einige gönnftige Blicke geben, wes-halb mir dasselbe einen împorkâen Sieg in die Hände spielete, der sichfolgendergestait ereignete: ^cholpdus, Graf von dlsvsnsr, der als 6s-neralissimub meine iroapen commLnäirte, hatte das Städlein Hülst, akl-wo sich ein Schloß und etliche Klöster befinden, befestigen lassen, in dertmemion die Stadt Campen von daraus anzufallen. Es lag dannen-hero eine starcke Besatzung darinnen, von der das umher liegende Land,durch unaufhörliche Streiffereyen, über alle Massen beunruhiget ward.

Solchem zu steuren fanden sich die Hülffs-Wälcker meines Gegners Lr-netti davor ein, den Platz zu belagern. Die Belagerung dauerte auchwircklich zwantzig Tage, und das Proviant in der Stadt war schier a^les aufgezehret. Gleichwohl liessen die Meinigen den Muth nicht sin- !

cken, sondern warffen, in denen letzten Tagen der Belagerung, demFeind zum Trutz, noch die Bilder aus denen Römisch,Catholischen Kir-chen, über den Wall heraus in seine Lauff-Graben.

Ich meines Orts befand vor höchst-nöthig diesen Ort zu luccurn-ren. Zu dem Ende zog ich die auserlesenste Mannschafft aus denennächst, angelegenen Besatzungen zusammen, und machte mich auf, dieBelagerer des befestigten Hulsts anzugreiffen. Hievon erlangete meinGegner Lrnelluz Kundschafft, und Mete ungesäumte, daß dieSeinigen vor Hülst verstärckei werden solle«. Mein ich kam dieserVerstärckung zuvor, griffe die Feinde vor Hülst männlich an, und schlugsie dergestalt, daß ihrer bey nahe zwey tausend, meistentheils Spanier,auf dem Platze liegen bleiben. Hiernechst machete ich eine consàâblsBeute, worunter sich ein grosser Äorrath au àmumà befand, wieauch zoo. mit Proviant wohl beladene Wagen. Ich ermangelte nichtein sehr grosses Frohlocken über diesen Sieg und erfochtenen Vortheil an-

Uuuus m.