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zustellen, sondern sunge dasieOeum l^uàius, ließ das Geschütze lö-sen, und trieb viele andere Freudens-Bezeugungen mehr.
Damals geschahe es, daß mich ein Bauer, in meinem vollem Har-nisch,einher geritten kommen sahe.Er blieb stille stehen,betrachtete mich mit. starren Augen,fieng auch endlich an recht hertzlich zu lachen.Jch fragte nachdessen Ursache,und empfieng zur Antwort, es geschähe darum,weil er einenErh-Bischoffin einem so seltsamen Aufzug vor sich sahe. Ais ich nun er-wiederte, ich müste jetzo so gekleidet seyn, weil ich, gleich einem Oeneral,im Begriff wäre, meinen Feind aufzusuchen, und daß ich gantz andersaufzöge, wann ich Ertz-Bischöffliche kunä.on^ in der Kirche zu vorrich-ten hätte, versetzte hierauf der Bauer: Aber gnädiger Herr! wo-ferne der Teufel den OeEal holere, wo würde sodann der Ery-Bischoff bleibend welches grob und boßhafft genug gesprochen ge-wesen.
Der Käyser ließ mir eme?en6on osscriren, die mir aus denen §rh-Bischöffiichen Kevenuà bezahlet werden solle. Jedoch ich hielte derglei-chen OLnen vor etwas mir höchst schimpffnches, und schlug sie platter-dings aus; nahm mir hingegen vor eine schwehreRacheandemmir ent-gegen gesetzten Ertz-Bifchoff Lmetio, an denen Dom--Herrendes Ertz-Stiffkö,an der Stadt Cölln, und an allen mir widrigen Ständen desErtz-Bistums, auszuüben, auch mich erblich darinnen zu machen. Al-lein, die Wahrheit zu bekennen,so hieß es mir mir : Vä-, lme virlbux ira.
Denn es ermangelte mir der dls^vu-rcrum ^ere^-rrum, weshalb meineSoldaten anfiengen starckzucletèrriren, und die, welche blieben, murrc-ten insgesammt, und wurden hschst-ungeduldig, daß es immer so langeanstünde, bißeinmalihr Solderfolgete.
Ich merckettchaß kirn-ikng mit aller Macht trachten würde,die StadtBonn in seine Hände zu bekommen, wannenhero ich das àtnv von dün-nen hinweg, und in anderweite Sicherheit bringen ließ. Kurtz hernacheroberten meine Feinde, das unweit Bonn aufeinem hohen und steilenBerg gelegene Schloß Godesberg, welches ich Durch meine Groupe»beseht gehalten hatte, und vermehrten ihre Anstalten von einem Tag zumandern, die Stadt Bonn zu skraquiren. Ich schrieb indessen noch einenBrief an die Bürgermeisters, den Rath , die Bürger und Zünffte derStadt Cölln. Darinnen sprach ich, es seye der Pabst ein Greuel der
Stadt