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wieder einsehen, auch wegen des ?äten Red und Antwort fordern wür-de. Ob nun gleich die Stadt Cölln höflich genug auf dieses SchreibenJohanCasimirs antwortete, lachete sie doch samt dem Capiluk, in ihremHerhen, über das Vorgeben Johann Casimirs, daß er nemiich eine sol-che Oàre von dem Churfürstlichen colieZio haben solle, wohlwissende,daß die Römisch - Catholischen Churfürsten nimmermehr darju gestim-met haben würden.
Es kam eine Päpstliche Negation angezogen, welche meine vegrs-àlíon auch zu Cölln ioiennüer verrichten , und mich allda eben so cxcom-mumciren folte, wie bereits zu Rom geschehen war. Der vornehmsteNoncius war der Cardinal ^là25 aus dem Hause Oesterreich , welchemder Pabst den Jtaiiänischen Bischoff von Vei-ceiii zugesellet hatte. So-bald nundiefer.eZ3à den Pfältzischen Grund und Boden betrat, wardsie angehalten, und ihr bedeutet, daß sie nicht weiter p»illren folte- DerCardinal gieng derohalben wieder zurücke; der Bischofs aber nahmeinen Umweg durch Lothringen, und srnvii-te endlich zu Cölln. Kurtzhernach, als er angelanget war, wurde die Wahl kâlìi, zum Erh-Bi-schoff von Cölln, nochmals vorgenommen und bestätiget ; ich hingegen,samt vier ^rorelìankischen , mir 3tld«rirenden L3NOMLÎ8, excommunici-ret und cäKlret; worauf die Jungens mein und dieser ehrlichen LerneBildniß, in dem Koch durch die Stadt schleppeten, und zuletzt in denRhein hinein schmissen.
Da ich des Beystandes des Pfalh-Grafens, Johann Casimirs,am meisten benöthiget war, starb sein Bruder Churfürst l^uclovicu; i v.zur Pfa-ltz, wannenhero sich Johann Casimir gezwungen sahe nach derPfaltz zu gehen, und, als Vormund, des von seinem Bruder hinter-lassenen minderjährigen Prmhens áLixcn vorzustehen, wodurch aber dieMeinigen keinen geringen Stoß bekamen; angesehen er die meisten mirzugeführten iroupen mit sich zurücke nahm. Die übrigen kroràmsschenFürsten in Teutschland bemüheten sich zwar noch, durch die Feder esdahin zu bringen, daß die entstandenen Zwistigkeiten zwischen mir unddem Capful zu Cölln, oder vielmehr dem gantzen Cöllnischen Ertz-Stifft,in der Güthe "möchten beygeleget werden,, und es wurden auch deswe-gen gar viele Zusammenkünffte bald da, bald dorten, angestellet. Al-lein ein jeder kroràmischer Fürst hätte gar leicht zuvor wissen mögen,'daß bey einer solchen Gestatstderer Sachen, weder mit Federn noch mitZungen etwas ausgerichtet werden könnte, sondern Degen, Pulver und
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