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man sich an nichts, sondern verfuhr , wie gedacht, mit der Wahl, unge-achtet sich auch der Ertz, Bischoff von Bremen, ingleichen der Bischoffvon Straßburg, welche Stimmen als Capitularen dabey gehabt, samtandern Dom, Herren mehr, abwesend befanden.
Die Zeitung von der wircklich erfolgten neuen Wahl, war ein grau-samer Donnerschlag in meinen Ohren, und würde mir unfehlbar schon damalsvielefchwehrmüthige Stunden verursachet habe«, wann nicht dieangenehmen Küsse und Blicke meiner schönen HZnes, noch starck genuggewesen waren, alle Gallen - Träncks zu versässen, die mir mein feindseli-ges Verhängniß bereits ziemlich starck einzuschencken begunnte. Ich be-fand mich zu der Zeit wiederum in Westphalen, und der neu-erwehlteErtz - Bischoff, Hertzog Lrnäs von Bayern, ließ die Stadt Bonn durcheinen Trompeter auffordern, dem darinnen liegenden Kriegs, Volck zuentbietende, daß es sich gutwillig an ihn ergeben solte. Allein well ich mei-nen Bruder, Carl Truchses, zum Lommeàmen allda bestellet hatte,ward der Trompeter mit einer abschlägigen und harten Antwort zurückegesendet.
In der DomKirche zu Cölln oblsi-viret man ein altes Herkommen, -daß nemlich jedes Jahr der Churfürstlichen Regierung ein neuer Steckenaufgehangen wird, damit andeutende, wie viele Jahre ein jeder Churfürstchem Ertz - Stifft vorgestanden. Stirbet ein Churfürst, und dessen Sltzist ledig, nimmet man solche Stecken hinweg. Ehe und bevor man nunzu der Wahl meines Gegners Lrnestj geschritten, sind die meiner Regie-rung wegen aufgesteckt gewesenen Stecken, nebst meinem Wappen, ebenals ob ich todt ware , abgenommen, und zur Kirche hinaus gemorsten wor-den- Der Käyser schriebe scharffan Johann Casimirn von der Pfaltz,und alle diejenigen vollen des Reich's, welche mir Hülffe sendeten oderzuführten, undbedroheresiemitAchts-Erklährung, woran sich aber sel-bige gar nicht kehreten, sondern mich noch eine Zeitlang lècuâten. Eskam demnach zwischen meinen l'roupen, und denen, welche mir meine. ^Hürren zusendeten einer,dann denenVölckcrn des neu erwehlten Ertz-Bi-schoffs Lrnelìi - des Capituls und der Stadt Cölln / anderer Seits, zu viel-fältigen Scharmützeln, in denen bald diese bald jene Parthey die Ober-Hand behielt.
Bon dem Pfaltz - Grafen Johann Casimirn kamen immer mehrereIroupen bey mir a», wannenhero er derSradt Cölln zu wissen that, wel-chermassen er kommen, und mich aufOàs des Churfürstlichen LäZii
xO-Lnir. kluu u wie-