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Gespräche in dem Reiche derer Todten ... zwischen Gregorio VII. Römischen Pabst, und Gebhardo, gewesenen Churfürsten und Ertz-Bischoffen zu Cölln, der sich in die schöne Mannsfelderin verliebet, und sich zu der Protestantischen Religion bekannt ... : worinnen beyder, in der Historie sehr berüchtigten, Männer Leben, Thaten und Fata ... enthalten ...
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men Umgang mit ihr gedachte , mochte weiter kein kemonlìnren, Ermäh-nen oder Vorstellen, bey mir etwas fruchten. Zu dem war es schon all-zuweit mit mir gekommen, und es muste nunmehro, wie man insge«mein zu reden pfleget, vollends biegen oder brechen.

Ich fände vertraute Leute an alle kroreNsnnsche Höfe, deren Hülf-fe und Beystand zu impionren, corressonclirte auch starck mit dem da-maligen Bischvffvon Bremen, «enrico iv. einem gcbohrnen HerhogvonSachsen-Lauenburg. Dier harte sich ebenfalls zu der protein»»,schen Religion bekannt, besaß doch, nebst dem Ertz,Bistum Bremen nochzwey andereBißthümer, nemlichOßnabrück und Paderborn,,wobey ersich auch biß an sein Ende mamremret. Man sahe demnach täglich ver-schiedene couriers und elìâkrcn bey mir anlangen. Die kroränti-schen Höfe nahmen sich auch meiner an, wiewohl weit mehr durch dieFeder als mit dem Degen, welches letztere doch am allernölhigsten gewe-' sen wäre.

Unter denen die sich meiner recht nachdrücklich annahmen, befan-den sich der Pfaltz- Graf Johann Casimir, ein Bruder Churfürstenscuäovici Vi.Churfürstens zu der Pfaltz, einige Heßische Häuser,danndie Grafen von Solms,Nassau, Geroldsdeck, Obernftein, Mied, Cri-chingen, Mrnenburg und^s v-msr. Allein es ist zu beklagen, daß ebendiese die mächtigsten proceàmen nicht gewesen, und die mächtigsten. nem-lich Engeland, Holland, Sachsen, Brandenburg, sich meine àirensehr schlecht zu Herhen gehen liessen. Der Pfaltz - Graf Johann Casi-mir war der, so sich am allereyfrigsten vor mein Interesse erwiese.

Es bekannte sich derselbe zur kelormircen Religion, sein Bruder hin-gegen , der Churfürst ssuilovicus vi. zu der Lutherischen. Als nun besag-ter Churfürst à, o is8z. starb,undeinen 9. jährigenErb-Printzen hin-terließ , führete Johann Casimir, der sonst, bey seines Bruders Lebzeiten,ordentlich zu Neustadt reiìàte, die Vormundschafft und karlhete dieSache dergestalt, daß der9. jährige Churfürst in der kessn-mitten Reli-gion erzogen, auch sonst diese Religion in der gantzen Pfaltz sehrstarck fortgepflantzet und ausgebreitet ward.

Der Pfaltz GrafJohann Casimir führte mir etliche tausend Mannauserlesene Houpen zu, kam auch inPerssn zu mir nach Bonn. Solchemgestattete ich, daß er öffentlich in seinem Quartier predigen lassen durffte,und ich fand mich selbst bey dem kàmirten Gottesdienst ein, dadurch

anzu-