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Gespräche in dem Reiche derer Todten ... zwischen Gregorio VII. Römischen Pabst, und Gebhardo, gewesenen Churfürsten und Ertz-Bischoffen zu Cölln, der sich in die schöne Mannsfelderin verliebet, und sich zu der Protestantischen Religion bekannt ... : worinnen beyder, in der Historie sehr berüchtigten, Männer Leben, Thaten und Fata ... enthalten ...
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HE ( 644 ) N 8

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Käoseretwas mehrmals einen blossen Religions -Eyferr'n sich haben, wan,nenherodiealte^stc-stionzu Enrico sich bey vielen wieder erneuerte.

Gleichwohl muste bienncus 1V. mit dem, so sich zu seinem Widersa-cher , und einem Gegen- Käyser, aufgeworssen hatte- bey nahe vier Jahrelang einen scharffen Krieg führen, binnen welcher Zeit etliche blutigeSchlachten geliefert worden sind ; wobey bald diese bald jene Parthey denPlatz behalten, àio 1080. fiel abermals eine blusige Schlacht zwi-schen ^enricoiv. und seinem Widersacher Kuäo-chbo, bey Voihheim inOster-Lande vorchüwo von beyden Theilen mit unglaublicherssurie gefoch-ten worden. Als aber die Sachsen den Sieg fast schon in Händen hatten,erblickete ein Schwäbischer L^vsiier, kn^i-icuZ von Staussenchen Ge-gen - Käyser kuäossbum in Person,drang aufihn loß, gab ihm einen töd-lichen Swß in dem Wanst und hieb ihm die rechte Hand ab ; worauf dieSachsen in die Flucht Miethen, und Käystr lààs i v. behielt den völli-gen Sieg.

DenblellirtenGegen-KäyserRuäolpbnmbrachte man nach Mer-seburg, allwo er am drittenTag gestorben. Vor seinem Ende erkannte ernoch Gottes sonderbare Gerichte, daß ihm eben dieselbe Hand war abge-hauen worden, damit er »enrico !V. zuvor den Eyd der Treue geleistethatte. Sein Cörperwurde zu Merseburg begraben; und obgleich nach,gehends ein Keller aus seinem Begräbniß ist gedauet worden ; fo ist die ab-gehauene Hand doch noch jetzo in der Dom - Kirche allda zu sehen.

Wer diese kebelüon gegen den Käysir, und den Lerm, welchen meinVerbot wegen der Priester-Ehe mTeulfch'and cz».;rte, zusammen hält,wird finden, daß zu selbiger Zeit ein recht verwirrter / jämmerlicher undkläglicher Zustand, allda gewesen seyn muss'. Wie bereits in dem An-fang dieser unserer Unterredung errechnet worden, halte PabstLyrià7OQ. Jahre ehe, als ich gewesen, denenPricitem die Ehe untersaget, undetliche andere Päbfte vor mir hatten einen Fluch auf diejenigen Priestergeleget, welche sich verheyrathen würden. Nichts destowemger schienemein Verbot diesen Leuten, sonderlich in Teutschland, etwas gantz neuesund unerhörtes zu seyn. Sie jetzeten sich demnach mir Händen und Füssendargegen/lästcrten heffcig aufmich, und schrien mich vor einen greulichenKetzer aus, der mit Hintansetzung der Lehre Christi, und des Apostels Pau-st, die Menschen mit Gewalt nöthigen wolte ein ehelofts Leben zuführen,und den gewöhnlichen Lauffder Natur zu hintertreiben suchte,weshalb sie,wann ich hartnackicht darinnen fortfahren würde, bereit wären, lieber den

Priester