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ters-Zeit, ver dem Schloß-Thore, und bat inständigst um àànr,mag auch wohl etliche Nächte unter dem freyen Himmel geschlaffenhaben, weil ihn, als einen mit dem Fluch belegten, niemand beherbergenwollen.
So offte er nun vor dem Schloß-Thore erschien, trat ich samt deràkilcjis an ein Fenster, von wannen wir ihn sehen kunnten; und wer dieSüßigkeitgeschmccket hat, welche eine gewaltige Rache dem Menschenzu geben vermag, wird leicht erachten, was wirvor ein Gespottet über ihnwerden getrieben, auch was Freude und Vergnügen unser Hertze müsseempfunden haben, unsern grösten Feind also gedemmhiget zu sehen ? End-lich licß^ ich den, von dem Glanh seiner Hoheit gantziich herab gefalle-nen, Kayser vor mich kommen, und ertheilte ihm die Absolution von demBanne, mit diesem Bedinge, daß er mich vor seinen Ober-Herrn erken-nen, den Streit mit denen Sachsen mir übergeben, und dem PabstlichenStuhl Treue und Gehorsam schwchren muste.
Jedoch ich wüste gar wohl, daß einem solchem versöhnten Feind, wieich an dem Käyser làrico l v. harte, gar nicht viel zu trauen stye , wannen--hero ich auch nicht aufrichtig mit ihm handelte, sondern trachtete^ währen-deseiner Anwesenheit in Italien, in Teutschkand solche iroublcn zu erre-gen , die npà seyn möchten, ihm entweder viele Jahre zu schaffen zu ma-chen , oder denselben aänhlich um die Käyseriiche Crone zu bringen. Inder Absicht wiegelte ich kuclosskum, Hertzogen in Schwaben wider kà-ricum ì V. auf, und karthete die Sache dergestalt, daß besagter tìuâolpbussich des Käystrl. Titels anmaßen, und suchen muste den Thronzu behaup-ten.SolcheS alles warttennco iv. eine geraume Zeit verborgen, weil ichalle Pässe nach Italien, durch meine Leute, dermassen genau besetzen ließ,daß er keine Zeitung ausTeutfchland erhalten kunte.Endlich bekam er dochWind von dem,was sich in Teutschland gegen ihn anspönne, und da eileteer über Hals und Kopffaus Italien zurücke,den Lauffderer oZrecken sei-nes Feindes zu hemmen.
Bey seiner Wieder Ankunfft in Teutschland theilte sich das Reichgleichsam in zwey Theile. Die Sachsen betreffende, hielten sie es mitlìuâo'pko ; dieSchwabeu hingegen mit ttenà 1V. Ich verriethe michgar bald, und zeigte, daß ich es mit dem unrechtmäßigen Käyser lìuàc-l-pko hielt ,indem ich -hm auch so gar eine Crone zuschickete, auf welcher derVers gestochen gewesen: pc'ra kiellit ketro; ?errus Disclema sinclopbo.Allein eben dieses Verfahren öffnete denen Teutschen Ständendie Augen, daß sie sahen und erkannten, es müsse mein Haß gegen den
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