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Gespräche in dem Reiche derer Todten ... zwischen der letztverstorbenen Römischen Käyserin, Eleonora Magdalena Theresia, und der letztverstorbenen Königin in Franckreich, Maria Theresia : worinnen das Leben, Gottesfurcht und hohe Tugenden dieser beyden großen Printzeßinnen ... zu ersehen ...
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das emtzige Mittel zur wiedergenesunA derKömgm ist; undin der Thar, seine Thränen trösteten mich, weil ich so viel daraus urtheilete,daß seine âK-Âìon zu mir nicht gantz und gar verloschen seyn müste.

Wir,nemlich ich und die verwittibte Königin, bemüheren uns esdahinzubringen, daß ^Vàsverheyrathet werden möchte, zogen unsaber dadurch lauter Verdruß zu. Hernach steckten wir uns hinter demBeicht-Vater des Königs, dem ?srer àoZt, einem Jesuiten, aber dochsehr ehrlichen Mann, und bewegten ihn, daß er dem lüsternen!^«,-»cden Wers, insonderheit bey der Beicht, ftharffeBuß-Predigtm haltenmuste. Allein da endlich dieser so weit gieng, daß er seine OimMoo for-derte, und sich verlauten ließ, er könne dem Amt eines Beicht-Vaterslänger mit guten Gewissen nicht vorstehen, schaffte ihn der König fort,unddie, welche nach ihm gekommen sind, insonderheit der k-uer 1.3 LKê,habenden Fuchs-Schwantz weit besser zu streichen, und dem König, voneiner Zeit zur andern, alle seine Sünden perleÄ zu vergeben gewuft ; ober gleich beständig darinnen verharret auch sich an Ehe-Weibern ver-griffen.

Allerdings wird vergüte König brav davor haben kucken, und invielen andernDingen demWillen seines Beicht-Vaters erfüllen müssen.Ob aber dadurch der Himmel wahrhaffrig besänjstiget worden? laßeich dahin gestellet seyn. Nach denen klaren Worten der Schrifft, in-gleichen zu Folge derer Meinungen vieler heiligen Kirchen-Lehrer, ist esetwas unmögliches, anderergestalt bey GOtt zu erlangen, alswann man nimmer thm, womit man zuvor gesündiget. Jedoch l.uäovi-eus xiv. ist darinnen glücklich gewesen, daß er alt geworden, und folglichZeit zu seiner Busse gehabt, woferne derHi'mmel allemal mit derHefenzufrieden ist, nachdem man die Erstlinge des menschlichen Lebens derHölle aufgeopffert hat.

Der König ließ endlich eine grosse Kaltsinnigkeit gegen k.3 vàespühren, als er ein paar Kinder mit ihr gezeuget hatte, weswegen fienunmehro wircklich in ein Kloster gieng. Bey so -Gewänden Sachenstund ich in derHoffnung, sein Herhe würde sich völlig zu mir wenden;allein er sehnete sich «dermal nach fremden Fleisch, und kostete bald die-ses bald jenes, biß er letzlich ander^omeipZn lange Jahre hangen blieb,auch viele Kinder mit ihr zeugete. Allermassen nun dieses eine verhey«rathete Frau gewesen, so betrübete ich mich weit mehr über die Sünde,welche mein lüsterner Gemahl begieng, als zuvor, da er sich an^vàs

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