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Gespräche in dem Reiche derer Todten ... zwischen der letztverstorbenen Römischen Käyserin, Eleonora Magdalena Theresia, und der letztverstorbenen Königin in Franckreich, Maria Theresia : worinnen das Leben, Gottesfurcht und hohe Tugenden dieser beyden großen Printzeßinnen ... zu ersehen ...
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209
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wist zu einem schmäligen Todt verurthcil'et worden seyn. Mein einersolchen Gewalt durfften wir uns nicht anmaßen , weshalb wir nur un-sere Zungen gebrauchen musten, womitwirihrgleichwohl den Kopffder-massen wuschen , und ihr solche hcfftige !ìeprîmen6en gaben, daß sie einengantzen See von Thränen vergösse. Was auch unsere Worte vor blu-tige Stiche in ihrem Herhen gewesen seyn müssen, ist daraus abzunehmen,daß siedie ketviunon ergriffe zu fliehen, und in ein Kloster zugehen, wel-ches dieselbe auch augenbliàch in das Merck richtete, und sich nach cb-i-lior, etwa eins Stunde von Paris gelegen, begab, woselbst sich Nonnenbefinden. Jedoch was geschahe?

Als mein Gemahl diese Zeitung undBegebniß vernahm, hatte ereben denen Spanischen âmdââsuk-s àànr gegeben, und es war ihmsolche ein Donnerschlag in denen Ohren.Derfeide befahlalsobald eine à-ro6'c anspannen zu lassen ; halte aber keine Gedult solche zu erwarten, son-dern stieg zu Pferde und rannte spornstreichs nach ck-liot. Ich meinesOns befand mich eben gegenwärtig, da er sich aufmachete, wannenheroich trachtete solchen zurücke zu halten, und ihm einige Vorstellungen zuthun. Allein der, in fremder und verbotener Liebe, ganh entbrannteKönig, setzte mir die Hand an die Brust, und trieb mich von sich. Hier-über erblasste ich in meinem Angesicht, und sprach mir Qr^vität: InWahrheit ^re! ihr sevd nicht sehr Herr über eure UaiTìones. Dar-auf gab er mir eine bittere-e, und antwortete: wann ich nichtHerr über meineBe§ierden bin iciLäsme ! so hoffe ich es dennochüber diejenigen zu seyn, die da suchen mirGrreiche zu spielen.Alsdann jagere er fort, brachte auch seine entflohene àirrells gar baldnieder zurücke.

Ich setzere mich demnach in mein Oabmer. den Jammer meinesHertzens recht auszuschütten, und denen Ströhmen derer Augen ihrenBetrübniß- vollenLauffzu lassen. Hiernechst that ich mir alle Gewaltan, mich mit noch mehr Gedult, als ich bißhero gehabt, zu wappnen, dieLxceüe meines Gemahls anzusehen und zu ertragen. Gleichwohl nage-le der cbsgsjl, mein Hertze dergestalt, daß ich bettlägerig wurde. Indieser Kranckheit besuchere mich der König, und vergösse Thränen.Er bestrebece sich zwar mit aller Macht solche zu verhelen, musteFch aber gefallen lassen, daß ihm eine vornehme, in meinemZimmer anwesende gleichsam einen Verweist deswegen gab undKrach: §üe! Verbergen sie doch dasssniZenichr, weiches, Ff Z , das