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Je Historie der Artemis« , Königin in csrien, sprachneulich die letztverstorbene Römische Räy-serin , r^L60^t.M^ IttL-
K68i^, klinget löblich in denen Ohren aller derer-jenigen, welche Ehr und Tugend lieben. Dennman liefet von derselben, welchermassen sie erstlichihrem verstorbenen Gemahl, dem König kàiv!o>zum Gedächtniß, ein Gebäude errichten lasten, dashernach unter die Sieben Wunder - Wcrcke der Welt gerechnet, auchdaher alle ansehnliche Begräbnisse grosser Herren, biß auf diese Stunde,àutoka geheissen worden. Hernach hat sie nicht gestatten wellen, daßdie Asche des, nach der Weise selbiger Zeit,verbrannten todten Cörpersihres Gemahls, eine andere Grab,städte, als ihren eigenen Leib, habenMe, weshalb dieselbe allemal etwas davon in ihren Mund-Becher gele-get, dasGetranckedaraufgegossen, und also nach und nach die Asche zusich in ihren Leib genommen. Wie groß auch sonsten die Liebe gewesenseyn müsse, die sie vor den König, ihren Gemahl, geheget, mag darausabgenommen werden, daß sie, nach seinem tödrlichen Hmtrit, niemalswieder frölich worden seyn, noch weniger aber gelachet haben solle.
Werthester l.cspolä! fuhr die Räyserur fort, vsr sich gauyaller'ne zu sprechen, du liegest in heiliger Erde, und bist nach Art de-rer Christen begraben, keinesweges aber, nach der Weise derer Hey-den, verbrannt worden, wannenhero ich auch deine Asche nicht, wie dieàremilìâ ihres ^autüii seine, in mich trincken, und ihr also meinen Leibzu ihrer Grab, städte widmen können. Allein solches war auch keineswe-ges nöthig, weil dein angenehmes Bildniß sich dermaßen lebendig in meinHertze und Seele gegraben gehabt, daß du, auch nach deinem Absterben,nicht einen Augenblick todt, sondern allezeit in frischen Andcncken darin-
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