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durch den Bischoff von k^ovne verrichtet. Der Cardinal kk-armitervirete dabey als Groß - àumovier. Er prsetenrirte meinemBräutigam, dem König, mir und der Königl. Mutter, das Meß-Buch, mit einer güldenen Lck,rpo bedecket, auf denen Knien,solches zu küssen, und den ?sceai überbrachte er uns gleichfalls kniende.Nach der Ceremonie warff er güldene und silberne Müntzen unter dasVolck aus, aufderen einem Serre sich des Königs und mein Bstdniß, aufder andern aber 8r. <tü l.u^ prLtcnrirte, aufweiche Stadt ein gülde-ner Regen fiel , mit denen Worten : vrec ls-à slrer. Des Nachtsgieng ich mit dem König das erstemal zu Bette, und hiemit war das Bey-lage vollzogen.
Gleichwie nun diese Nacht eben diejenige gewesen, welche ich solängst g(wünschet und erwartet: also kan em jeder leicht erachten, daßsie, vor mich, nicht unvergnügt gewesen styn müsse. Als sich mir derKönig, nach denen Freyheiten eines Bräutigams nähme, bildete ich mir, ein,aantzFranckreich,samt allen seinen Ergötzlichkeiten und Niedlichkeiten,fänden sichern in meinem Schooß zu wohnen und zu reüö-ren, derge-stalt , daß mein Vergnügen mit allen Federn in der Welt weder beschrie-ben, noch mit allen Zungen ausgesprochen werden mag; insonderheit,weil mir unbewust war, daß sich zwar der König, nach seiner ganhen Per-son bey mir in dem Bette befand,dessen Hertz hingegen grösten Theils ent-fernet gewesen ; da ich doch davor hielte er könnte mir, die ich, an Schön-heit sowohl, als an Tugenden und hohen Stande, den Prerß über allesandere Frauenzimmer inderWett davon rragenmüste, unmöglich in demHertzen des Königs eine vorgezogen werden.
Endlich brachen wir auf, und sàtzwn unsere Reise nach Paris fort.Der Weg war aber weit, und wir müssen durch manches Orr päen.Nichts destoweniger wurden wir allenthalben, mir ganh unglaublichenFrcudens-Bezeugungen, aufgenommen und empfangen ; vornemlich zuParis, woselbst bey unterer Ankunfft, und viele Tage hernach, solche Lust-barkeiten und Freudens-BkMgungen zu sehen gewesen, als deren zuvorwenig oder gar keine in der Weit mögen vorgefallen seyn.
Die erste Nacht einer Braut, ist, nach dem gemeinen Sprich-wort, fast allezeit die beste und vergnügteste. Bey mir nun hiengenzwar, an der ersten, noch ein paar Dutzent andere höchst-vergnügteNächte; allein als diese vorbey waren, reigke es sich, wclchermassenauch das Vergnügen eine? Königin Vielmals dem Wechsel unterworf-
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