m ( 20s ) M _
Vater, nebst einer starcken Là, begleitete mich biß nach konr-irà, inderProvintz OujpulcsZ, allwodie Vermählungs-Csremonis.den z. lunü.l66cx erfolgete. Don I-OUÍ8 <je krlnro , der / als Spanischer kremierä-»>Kre, mit dem ^ärsrin, des Jahrs zuvor, auf der bekannten Fasanen-Jnsel, den Pirenäischen Frieden geschlossen, war bevollmächtiget, beyder Vermählung die Stelle meines Bräutigams zu vertreten ; und wannich sage, es habe mir die Nacht nach dieser Vermählung, etwas rechtggrszbiss von meinem annoch abwesenden Bräutigam geträumet,wirdhoffentlich niemand sonderliche Mühe haben fetches zu glauben.
Mein Vater führete mich vollends auf die Fasanen - Insel, allwoich von der Mutter meines Bräutigams, in dem conkrear - Saal desje-nigen Hauses, , so zu denen Friedensräten, in dem vorigen Jahr,errichtet worden, erwartet ward ; und diese Prinheßin hatte folglich dasVergnügen ihren Bruder allda zu sehen, indem sie meines VatersSchwester gewesen. Meine Augen bliheten nicht wenig herum, weil ichvermuthete, es möchte sich etwa der Bräutigam, mcogmtà, mit in demGelolg seiner Mutter befinden, und sie entdeckten ihn wircklich, ob ergleich alle Kunst angewendet sich zu verstellen, auch sich mehr als andereentfernet hielt. Das Feuer der Liebe stieg mir aus dem Herhen in dasAngesicht, sobald ich denselben erblickete, und ich sahe gantz erräthst undangeflammec aus, brannte auch vor Begierde mit ihm zu sprechen, undmeine feurigen Lippen an die Seinigen zu fügen; welches die Zeit gleich-wohl noch nicht gestatten wolle. Am 6. erschienen beyde Königeöffentlich, mit der äussersten, und gantz unbeschreiblichen Kl3gni6cen2aufder Jnsel/beschwuhren den Frieden, und thaten sehr freundlich gegeneinander. Auch ich meines Orts hatte nunmehro das Vergnügen einevà von meinem Bräutigam zu empfangen; das Beylager aber bliebzur Zeit noch immer ausgesetzet, biß den 9. à.
An diesem Tag empfand,ich grosse Betrübniß sowohl, als unaus,ffrechliche Freude. Die Betrübniß ruhrete daher, weil ich von meinemVater Abschied nehmen, und mit dem Fraptzösischen Hofnach8r. ZcZn6e!.ur. so nicht weit von der Fasanen-Insel entfernet, reisen muste, wel-ches mir heisse Thränen aus denen Augen erpresste. Die Freude undVergnügen aber verursachen das, was sich weiter an diesem Tagebegab.
Es ward nemlich, gleich nach unserer Ankunfft zu Sr.sszn äsiä,à abermalige Trauungs- Ceremonie, in der Haupt-Kirche allda,
xxxv.Lnrr. §f durch