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Gespräche in dem Reiche derer Todten ... zwischen der letztverstorbenen Römischen Käyserin, Eleonora Magdalena Theresia, und der letztverstorbenen Königin in Franckreich, Maria Theresia : worinnen das Leben, Gottesfurcht und hohe Tugenden dieser beyden großen Printzeßinnen ... zu ersehen ...
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Was nundem listigen kàgi-m zur selben Zeit nicht angehen wolte,gelunge ihm 1659. bey dem Pirenäischen FriedeuS ^Schluß. Mein Va-ter, daferne er sich dem Haust Oesterreich recht gefällig erweisen wellen,hätte gar nicht von einer Heyrath zwischen uàvico Xlv und mir redenhören, sondern die l> osiolmon desfalls verwerffen sollen > sobald sie mfdas gekommen wäre. Da er hingegen sich von einigen kimàisimmer davon etwas vorschwatzen und alsdann dre Sache aufweinenfreyen Willen ankommen ließ, war es geschehen. Man ruffere michzwar in sein Lsbiner allwo ich die Reichs-Kleinodien der Spanischenklon-ircbie, daS ist, Cron und Scepter rc.aufder einem, 1-uci^vici X V.Bildnis aber aufder andern Seite stehen sahe, und es ward mir gejagtt,daß ich auf das eine, nemlich die Reiche-Kleinodien, entweder, vor michund meine ganhe Nachkommenschaft renuncurm, oder das Bildniß l-u-öovici aus meinem Sinne schlagen mäste, wobey man mir zu erwegengab,daß ich dennoch die Gemahlin eines grossen Potentaten werden konn-te, wann ich gleich nicht in die Arme eines Königs von Franckmch fiele;allein der muntere und Mge König, hatte mein Hertz und Sinnen schindermassen eingenommen, daß ich nicht nur auf Spanien, sondern auchauf die gantze Welt, daferne es nöthig gewesen wäre, renuvcuret, undmit ihm herhlich gerne in einer Einsiedlerey gäbet hätte.

Der Handel erlangte demnach seine Richtigkeit. Unverzüglichfanden sich Schmeichler, die es der puren Fügung des Himmels zuschrie-ben, und sprachen, ich seye vor den gerechtesten und mächtigstenderer Könige bestimmet; ja der allerchristlicbste unter denenpotentaten^und geereuester Verrheidrger der Rtrche, mäste,norywendiczer weist, eine von Gr. Lätholiscben Mawjtät,als meinem Vater, Herstammende prinyesirn zur Gemahlinhaben. Ein anderer nennere mich eine, mit aller exemplari->en Gottesfurcht und hell - glänzenden Turrenden prantsemde, Braut desjenigen Rönigs, der mit allem Re .br die Sonnezuseinemä^mboloführe, weilderGlanystmer Tugend, seinerWeisheit und seiner Gewalt, steh sowohl über das Meer, alsüber die Erde erstrecke, eben, wie die Sonne ihr Licht und In-üusor dahin ausbreite.

«Ob mir nun gleich mein ZK-mrer, junger und munterer, Bräutigamimmer vor denen Augen schwebtte, so mochte dock meine Abreise vonMadrit nicht ohne Vergicssung häuffiger Thränen vor sich gehen. Mein

Vater,