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Gespräche in dem Reiche derer Todten ... zwischen der letztverstorbenen Römischen Käyserin, Eleonora Magdalena Theresia, und der letztverstorbenen Königin in Franckreich, Maria Theresia : worinnen das Leben, Gottesfurcht und hohe Tugenden dieser beyden großen Printzeßinnen ... zu ersehen ...
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Armen stressen möchten. Ich arbeitete immer viel mit meinen Händen,und alles, was ich machte, kam entweder zur Zierde in die GOttes-Häu-ftr, oder in die Klöster, oder vor Arme und Krancke in die Spitäler. Be-sagte GOtteö-Häuser, Klöster und Spitäler haben, Zeit meines Le-bens , gantz unglaubliche Summen aus meiner cä gezogen. MeinBeicht-Vater, und sonstnoch andere Personen, musten immer viel All-mosen meinetwegen austheilen, damit die linckeHand nicht allemal wü-ste , was die rechte that. Ich bereitete mit eigenen Händen viele herrlicheArHneyen,die hernach denen Armen umsonstgegeben worden.

Meine Hof-vZm^s, Fräulein, Cammer-Jungfern, samt allenandern Bedienten und vomeüjciuen, musten fromm, tugendhafft, undeyfrig in der Religion seyn. Waren sie dieses, wurde alsdann von mirvor sie gessrget, und das Frauenzimmer kunnte sichere Rechnung ma-chen ansehnlich verheyrathet zu werden; wiewohl auch manche von ih-nen , durch mich, in das Kloster befördert worden ist. Ihre BesolBun-gen empfiengen sie richtig, und denen, die es nöthig hatten, oder es insbesondere msririrten, gab ich noch wichtige Geschencke darzu. Vorjunge schöne Mädgen, die viele Nachstellungen hatten, trug ich, ob siegleich nicht in meinen Diensten stunden, besondere Sorgfalt, und trach-tete sie in das Kloster zu ziehen, damit sie der Unkeuschheit nicht zum Rau-be werden möchten. Viele Wäysen ließ ich erziehen, eine ziemlicheAnzahl Wittwen aber wurden von mir ernehret. Die Krancken beyHofe besuchen ich fleißig, reichere ihnen die Suppe, trocknete ihrenSchweiß ab, und erquickete sie mit Trost-vollen Worten»

Denen Missethätern in Gefängnissen ließ ich meine Gutthätigkei-ten ebenfalls angedeyhen. Vordre gefangenen Christen index Türckeyaber wendete ich grosse Summen an, dergestalt, daß viele von ih,ren Fesseln und Banden erlöser worden sind. Vor das heilige Grabzu Jerusalem, und dessen Kloster, wie auch andere Klöster an heilige«Orten im 0àr , habe ich nicht wenig gethan.

Manchem der zum Strang oder Sckwerd vermcheilet gewesen,erbat ich das Leben, daferne Hoffnung zur B- ssrung verbanden war.Indre Feld-Spttàhmund wieder, wvdieà.csn desKäystrs stun-den, sendete ich alle Jahre viele Kisten mir Artzneyen, samt leinen Tü-Hêrn, Binde!», Fàn, und ausgezauseten Fäseiein, denen verwunde-ten Soldaten ihre Wunden damit zu saubern und zu verbinden, wes-

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