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Gespräche in dem Reiche derer Todten ... zwischen der letztverstorbenen Römischen Käyserin, Eleonora Magdalena Theresia, und der letztverstorbenen Königin in Franckreich, Maria Theresia : worinnen das Leben, Gottesfurcht und hohe Tugenden dieser beyden großen Printzeßinnen ... zu ersehen ...
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halb ich manches schönes Stücke zerschnittten habe. Wann ich b'iß-weilen spielete, gehörete aller Gewinnst denen Armen.

Zu Lintz ließ ich denen Barfüssr-Carmeliterinnen ein herrlichesGOttes-Hauß und Kloster, von Grund aus erbauen, machte auch,daß sonst noch viele Kirchen und Klöster, von Käyserlichen Geldern, er-bauet worden sind.

Alle Jahre, am grünen Donnerstag , pflegte ich , zur Nachfolgeunsers Heylandes, i r. armen Weibern die Füsse zu waschen, sie zu speis-sen, und ihnen zu Tische zu dienen, beschenckete auch noch eine jede insbesondere mit gar reichen Allmosen. , Am Fest-Tage des Heil. Pflege-Vaters lolcplu, speissete ich IZ. Männer samt einer Jungfrau, denenich ebenfalls bey Tische aufgewartet. Diesen gab ich weift Kleider, dieich meistentheils sechsten machete. Einstmals erblickete ich einen altenMann, welcher dermaßen zitterte, daß er die Hände nicht zum Mundebringen kannte. Da nun scheuete ich mich nicht eine Aetzerin abzugeben,und ihm die Speise in den Mund zu stecken. Mein Beicht-Vater er-mahnete mich, solchen Dienst einem andern zu überlassen, wannenhersich sprach : Lastet mich doch dem elenden Manne helffen, dersich selbst nicht helften kan. Allein weil der Beicht-Vater seineErmahnung wiederholete, unterließ ich die Verrichtung, und verwech-selte sie mit dem Verdienst des Gehorsams. Wann ich mich in ein Klo-ster , oder in eine Kirche begab, fand ich die Thore allezeit mit einem gan-tzen Geschwader von Bettlern besehet, denen ich das Allmosen eigenhän-digreichete. Sie bekamen Ducken, gantze Thaler und Gulden. Eszogen mich Labey dieselben bißweilen bey denen Kleidern, auch wohl de-nen Händen, hin und her; und dennoch gestattete ich nicht, daß die Wa-che, jemanden von ihnen, in meiner Anwesenheit, schlagen oder stossendurffte. Ich fuhr nie aus, daß ich nicht mehr als i oo. 8uppUquen mitmir nach Hause brachte, und ich trachtete einem jeden, nach Möglichkeitzu helffen oder zu dienen. Fürsten und Prititzeßinnen musten öffters war-ten , biß- ich die Armen gehöret hatte, und so lange von ferne stehen. De-rer brotsiMt oder Neu-Bekehrten nahm ich mich stnrckan, undübeteyl'le Gutthaten gegen sie aus,, Man sagere, daß viele Betrüger undliederliche Leute unter ihnen waren, die folglich meine Gutthaten gantzunwürdiglich genössen. Bey diesem Vorbringen nun zuckete ich die Ach-seln und sprach : GOrr lässet seine Sonne aufgehen, über BösermdGme, Gerechte und Ungerechte. Ich kunnte, wie leicht zu