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nicht rathen wollen ; so muste man mir dennoch zulassen in den dritten Or-den des -Heil. kr->r,cj°,ci zutreten. Es ist aber zu wissen, daß alle diejeni-uigen, so sich zu diesem Orden begeben, sich freywillig und ungezwungen,zu gewissen Andachts - Übungen verpflichten. Sie tragen nemlich das so-genannte Scavulier samt dem Ordens-Gürtel, zum Zeichen einer heili-gen Lci'beigenschafft. Alle Montage und Mitwochs enthalten sie sich desFleisch - Essens, und solches auf ewig. Alle Freytage, und durch dieganhe a 6ve> r - Zeit, halten sie beständige Fasten ; und müssen viele ihnenvorgeschriebene Gebetcr statt des priesterlichen Lui-ler verrichten. Hier-nechst veroannete ich den meisten Pracht aus meinen Zimmern des Käy-serlichen Pallastes, und richtete alles so schlecht ein als immer möglich.
/^nno 1716. Hattrick die Freude, meinem AllerdurchlauchtigstenCarl, einen jungen Er tz-Hertzoa gebühren werden zu sehen, der aber her-nach bald wieder, zu meinem und des ganhcn Hofes höchsten Leidwesen,gestorben. Es ist zwar seit dem die Käuferin, seine allerliebste Gemah-lin , nochmals, mit Erh-Hertzoginnen zur Mutter worden ; allein die Zeitmuß lehren, ob der Himmel mein, des ganhen Ertz-Hauses, ingleichendes grossen Theils Eurvpä wünschen erhören, uNd einen andern jungenPrintzen, zur Fortpfiantzung des Ertz-Hauses Oesterreichs verleyhenwird.
In der Hoffnung, daß es geschehen würde, ingleichen in stetemBeten, Fasten, Ausübung allerley Gottseligkeiten, Arbeiten, Cffey-enund Züchtigung des Fleisches, verschwand dieZeit undflohe davon,eben als ob sie Flügel hätte. Dargcc-en nab ae sich das Jahr, der Tagund die Stunde heran, so meine Seele, au? der Zeitlichkeir in die seligeEwigkeit befördern solte ; welches sich alsofüa: te:
Am neuen Jährs-Tag des 1710. Jahres, frühe um 7. Uhr, er-hub ich mich in die Capelle, index i^renrl n mich, mci er Gewohnheitnach zu der Heil. B-iebr und Genuß des h-chmürdioen Sacramentsdes Altars zu bereiten. Weil ich aber allzulange ausser, bsiev entstundenunter meinen Bedienten sorgsame Gedaràn, und du' Bgierde, zu er-fahren was etwa vorgegangen wäre? Als nun eine -on denen Cam-mer-Fräulein nack der Capellen àe nass sie n ich, i ach der Längeauf der Eiden liegende, an. Sie fragte cd mr etwas fehle ? ob miretwas zugestoßen? und nahm endlich wabr daß lchg.wh unbeweulichundsprachlvß, folglich unfehlbar -o-z - cklaa-Fluß mü'w sevn ae-
rühret worden, ohne daß jemaiid, ^ on den-n in der Capelle Anwesendes
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