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Gespräche in dem Reiche derer Todten ... zwischen der letztverstorbenen Römischen Käyserin, Eleonora Magdalena Theresia, und der letztverstorbenen Königin in Franckreich, Maria Theresia : worinnen das Leben, Gottesfurcht und hohe Tugenden dieser beyden großen Printzeßinnen ... zu ersehen ...
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àîOncs, und was nur der Regierung wegen vorgekommen , in genau-er Ordnung aufzuzeichnen , damir ich dem neuen Käufer von allem undjedem richtige Rechenschafft geben könnte. Es fanden sich Leute, dieda gerne gesehen hätten, wann ich mich der höchsten Gewalt meinermHänden habenden Regierung hätte bedienen , und Rache an denenjeni-gen ausüben wollen, die mir unter der Regierung des Kävsers s-áplstzunähe getreten waren. Allein ich hatte keine Ohren darzu, sondernzeigete ihnen ein gnädiges Angesicht. Das Vornehmste solcher meinergeführten Imc à-Regicrung ist, daß ich in Ungarn, welches König-reich durch eine neunjährige Rebellion rerrürrec war die Ruhe wiederhergestellet und gemachet, daß der gröste Haufe derer Rebellen, dieWaffen niedergeleget, und Kävserl. Gnade angenommen, etliche dererVornehmsten aber, wie z. E. der k . die Fluche ergr-, iffen müssen.

Mit was vor inniglicher Hertz, ns-Frcude ich die Ankunfft des gros-sen Osro!» aus Spanien, und diezu Franckfunh am Mayn nach Wunscherfolgte Käyser-Wahl und Crör.ung, vernommen; ingleichen wiefchmeine Augen geweydet, da ich meinen Allerdurchlauchtigsten Sohn, nachso langer Abwesenheit, und überstaadener unjehliger Gefahr wiederzu sehen bekommen? ist leichter zugedencken, als abzusprechen. IchI eügnirte die geführte interims - Regierung rn seine Hände, und kehrte mitgrosser Begierde in meinen zuvor geführten stillen Lebens-Wandel zurü-cke. Von dieser Zeit an entäusserte ich mich aufs neue, unÄ noch mehrals zuvor, aller andern Geschässre, welche nicht etwa die Religion, die Lie-be des Nächsten, oder der Dienst, den die Dürfftigkeit derer Armen undElenden von mir forderte ; worgegen ich alle meine Gedancken und Sor-ge einig und allein dahin richtete, damit auch ich, zu einer seligen Adfarch,aus der Zeitlichkeit hieher in die Ewigkeit, bereu lieyn möchte.

Ich sehte mir, gar bald nach dem Todt meines glorwürdigsten deo-pvllllvor, als eine Nonne, gänhlich in das Kloster zu gehen. Weil aberdie Sache zuvor mit meinem Beicht, Vater, und vielen andern überle-get werden muste, hintertrieben diese meine keloluricm durch vielerleyVorstellungen ; und gaben sie mir insonderheit zu erwegen, welchermassenjchchaferne ich in demStand meinerHoheit verharrete.meinLicht vor deneLeuten zu ihrer Erbauung und guten Exempel, weit Heller und besser leuch-ten lassen könnte, als wann -ch mich rn ein Kloster versperrete. Ob nungleich, aufdiese Weise, der vollkommene Nonnen, Stand, nicht wohlAngenommen werden kunme, «eil die, so mein Gewissen christen, es