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Gespräche in dem Reiche derer Todten ... zwischen der letztverstorbenen Römischen Käyserin, Eleonora Magdalena Theresia, und der letztverstorbenen Königin in Franckreich, Maria Theresia : worinnen das Leben, Gottesfurcht und hohe Tugenden dieser beyden großen Printzeßinnen ... zu ersehen ...
Entstehung
Seite
176
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Das 168 s Jahr war, dem Erh-Haus Oesterreich, sehr hold undgönnstig, theils weil dessen Erb-Feind hinund wiederbesieget und geschla-gen worden, theils aber, weilm solchem der dritte Ertz-Herhog, Lsi-o.lus, als jeht-regierender Käyftr, gebvhren ward. Dem Namen Ca-rolo wurden noch andere, nemlich brLNLiscug, zo 5 ex>bu 8 . ^enceüäus,Rslàisr, lokannsr, àconi!>8. Ignsà, beygefüget. Das Licht derWelt erblickte derselbe den i. OKà. und die Tauff-Pathen sind derKönig von Spanien, samt der verwittibten Kayserm biennora, meinesallerdurchlauchtigsten GemahlsMutter gewesen. Zwey Jahre darauf,nemlich ànno i687.gcbahr ichabermal, und brachte eine Ertz-HertzoginzurWelt, àriâ , ZvLpda, càs, ânccmiâ genannt, die im 17. Jahrihres Alters das Zeitliche mitdem Ewigen verwechselte. In dem 1689.Jahr lag ich schon wiederum in denen Wochen, und erfteuete den grossen1-eoxolà mit einer jungen Erh-Hertzogin, die noch jetzo lebet. Sie heis-set^srig -Vlagàâlena, und pranget, nebstzweyenannocham Leben seyen-den Schwestern, mit Frömmigkeit und allen hohen Tugenden. Fol-gendes Jahr ward ich, zu Augspurg, milder zehnten und letzten Leibes-Frucht, entbunden, die kàla, tàZ-,reà , Qsbriela. tVIêigctâlenL , ünttr-niâ. Zoleplir, benammfet, hingegennicht völlig anderthalb Jahr alt wor-denist.

Die Reise nach Augspurg gab mir Gelegenheit an die Hand meingeliebtes Vaterland und wertheste Eltern zuNeuburg wiederum zu sehen,wobey viele Andachts - volle Fest-Begängnisse begangen wurden.. Mei-ne Schwester, às kàïL, ward eben damals, eZrvlo n. König vonSpanien, zur Ehe versprochen; mein Bruder âlexLnà aber trat denpriesterlichenStand an, und laß vor meinen Augen seine erste Messe. ZuAugspurg relolvirten die versammleten Chur-und Reichs-Fürsten ein-helliglich, mir als einer Mutter des gantzenTemschlandes, die Käyftrl.Crone auszusetzen ; Daich dann, von demErh-Bischvffen zuMavnh,nachalt-hergebrachten GebrauchenundOsrEomen, geweyhet, und zur Rö-mischen Kayserin gekröhnet worden bin, welche höchste Ehre, vor mir,sehr wenig Käyserinnen genossen haben. Eine Freude, und ein Vergnü-gen , folgte auf das andere. Denn bald hernach ward auch meinerstgebohrnerPrintz, sotspku 8 ,der schon damals König in Ungarn gewe-sen, durch einmüthigeZusannnenstimmung derer Churfürsten, ebenfallsaühie zu Augspurg, bey unserer damaligen Anwesenheit, mit grossen Froh-locken des gantzen Teutschlands, zum- Römischen König und Nachfolger