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Gespräche in dem Reiche derer Todten ... zwischen der letztverstorbenen Römischen Käyserin, Eleonora Magdalena Theresia, und der letztverstorbenen Königin in Franckreich, Maria Theresia : worinnen das Leben, Gottesfurcht und hohe Tugenden dieser beyden großen Printzeßinnen ... zu ersehen ...
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Kurtz darnach fügete es sich, daßfünffPrintzen um mich würben rdenn ich warschön und überaus Wohlgestalt. Darunter befand sich s->co»bus ii. nachheriger König in Engeland, wannenhero ich beschloß, daß, wo«ferne man mich zwingen wolte, diesem zuTheil zuwerden, ich auch vordem Altar das Ja mit Noin beantworten wolte, weil ich wüste, daß er ei-ner derer grössesten Buhlerund unkeuschestenPrintzenaufder Welt gewe-sen ; und meine Freude war nicht auszusprechen, da ich sahe ,daß sowohldiese, als die andern Heyrathsêossâs zu Wasser wurden , unwissende,daß es derHimmel darum so fügete, weiter mich vor die Arme des grossemund frommen i-eopoM bestimmet hatte.

Dieses gottseligen und glorwürdigsten Kaysers^weyte Gemahlin,(Nâuài2keljci tLs,ward ihm den8.^prill4 1676. durch den Todt entrissen,und die meisten Reichs-Fürsten lagen ihm an, er solte sich in dem Witt-wen-Stand nicht sonderlich lange aufhalten, sondern , zu Trost desgan-hen Teutschlands, bald wieder nach einer Person umsehen, mit der er seinallcrdurchlauchtlgstcs Ectz-Haus forlpflanhen könnte. Gantz Europanun erwartete mit grossem Verlangen, welche , aus so vielen FürstlichenPrintzeßinnen, dieses Glücke betressen würde. des Königs inDännemarck Schwester, kam vor allen andern in Vorschlag. Dochmochte dem Käyser mißfallen haben, daß sie bereits an Carl Xl. KöniginSchweden, versprochen gewesen, und wegen der Religion werden, sonderZweiffel, auch allerhand Schwierigkeiten im Wege gelegen seyn. Danun die Wahl so zweiffelhaffc, und einiger Meinung da, derer anderndorthin grenze, ward der Hof-und Leib--Kle«licu8, von -Beckers genannt,ein Mann, der nicht allein in seiner Wissenschafft seines gleichen nicht hat-te, sondern auch in politischen Sachen von besonderer Klugheit gewesen,abgeschicket und befehliget, er solte, ohne sich irgends zu erkennen zu geben,vcrschiedene Höfe, als München, Durlach, Darmstadt, Gotha , Düssel-dorfs, dtoöcag, I'ucin, Lee. durchreisen, überall, von denen Printzeßinnen,genauen Augenschein undKuudschasst einnehmen , und davon, von Zeitzu Zeit, genauen Bericht erstatten. Dieser kam dem Käyserl. Befehlauf das genaueste nach, und langte endlich, an dem Hofe meines Vaterszu Düsseldorfs an, von wannen er unverzüglich berichtete, er hätte Für-stens kbliippi VVi 1 be!mi erstgebshrne Tochter, L!eonors, wohltu:das Auge gefastet, und, so viel sich aus gewisten Zeichen much-masten laste , urtheile , daß solchemnter allen, dieergesehen/diebesten Anzeichen einer ver sicherten Fruchtbarkeit von sich-

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