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be ; welchen Worten er annoch eine ziemlich genaue Beschreibung mei-ner Augen, Stirn, Schultern, gantzen Angesichtes, Leibes Gestalt Mit-ten, Kost, und so fort, hinzugefüget. Dem Käyser war dieses verständi-gen , treu und gewissenhafften Mannes Gutachten, und zugleich der Russ,vonder mir beywohnenden ungewöhnlichen Gottesfurcht und Frömmig-keit, schon genug, den Entschluß zu fassen. mich zu seiner Gemahlin zu er-kiesen. Bevor er aber sich relolvim, begab er sich, seinem Gebrauchnach,in einem so höchst-wichtigen Geschäjste ja nicht zu irren, nach Ma-rien-Zell, sich bey GOtt und seiner Mutter mehrern Raths zu erholen.Nach verrichteter Wahlfarth sendete er den Grafen nach Düs-
seldorfs, statt seiner, bey meinem Vater die Ansuchung zuthun.
Niemand ist vermögend die Freude zu befthreiben, welche an demgantzen Neuburgijchen Hof entstünde, als sich offenbahrete, was derGraf doiloreclo vor eineLommMon hatte.Ein jeder fieng alsobald an/Michals eine Sonne zu regarckren, vor der sich alle Sterne neigen müssen.Nur ich allein erschrack über die Anwerbung eines so grossen Käysers; ober mir gleich, wegen seiner unverfälschten Frömmigkeit, lieber als alle an-dere Prinhen in der Welt gewesen. Meine Betrübniß darüber war der-maßen groß, daß sie sich äusserlich nicht zu bergen wüste, und ich giengdemnach mit grosser Bestärkung und Tiefstnnigkeit einher; ja unter-fieng mich, in der Einfalt meines Hertzens, öffters an die Sonne zutre-ten, mein Angesicht braun und ungestalt, den Käyser aber dadurch vonmir abwendig zu machen; allein die göttliche Vorsichtigkeit hatte einenganh andern Rathschluß gefastet.
Mein Vater nahm mich mit grossen Ernst vor, und gab mirdie Glückseligkeit zu erwegen, die mir der Himmel gönnen wolte, dieerste Printzeßin in der gantzen Welt zu werden. Ich antwortete, wel-chermassen ja in Europavor den grossen k-eopolä, weit schönere Creatu-re» als ich, anzutreffen seyn würden, ich aber mir schon vorlängst GOttsclbsten zum Gemahl auserkohren hätte. Mein Vater befand dan-nenhero vor rathsam, die Sayten seines vilcourièZ ein wenig höher zuspannen, verständigte mich auch, daß mein Ehe-Verlöbnißmit demgrossen l.copv!äo zum Aufnehmen der gantzen Christenheit gcreichete,weshalb ich endlich, unter Vermessung häufiger Zähren, meinen Wil-len darein gab, sprechende: GOtt ruffet mich, wie ich gar wohlsehe, zu einem andern Stand, als den ich mir ausgesehen.
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